Verler Feuerwehr übt unter realen Bedingungen
Besuch des IdF Außengeländes in Münster-Handorf
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Am 04. April 2009 besuchten 25 Kameradinnen und Kameraden mit vier Fahrzeugen der Löschzüge Verl und Kaunitz das Außengelände des Instituts der Feuerwehr NRW in Münster-Handorf.
Das ca. 2,5 ha große Gelände, auf dem in der Woche Führungskräfte der Feuerwehr ausgebildet werden, steht am Wochenende den öffentlichen Feuerwehren für Übungszwecke zur Verfügung. Hier befinden sich in ungestörter Umgebung verschiedene Übungsgebäude, Gleisanlagen, Baugruben und andere Objekte. Mit Hilfe von Nebelmaschinen, Übungsdummys und Statisten aus den eigenen Reihen lassen sich ideal realistische Einsatzübungen darstellen. Aufgrund der starken Nachfrage für das Übungsgelände beträgt die Wartezeit jedoch weit mehr als ein Jahr.
Die Ausbilder Dirk Späte, Mark Lees und Dirk Costantino (Kaunitz) sowie Raphael Fortkord und Thomas Heitjohann (Verl) hatten sich im Vorfeld verschiedene Einsatzszenarien ausgedacht, die es nun galt, in zwei getrennten Gruppen abzuarbeiten. Dabei lag der Schwerpunkt in der Abarbeitung von Brandeinsätzen sowie der technischen Hilfeleistung nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3. Hierzu wurde sowohl in der Einsatzstärke einer Gruppe (1/8) als auch in der Stärke einer Staffel (1/5) geübt. Ebenso konnten sich die jungen Führungsnachwuchskräfte mit der Aufgabe des Gruppenführers vertraut machen und einen Einblick aus der Sicht des Einsatzleiters gewinnen. Nach jeder Übung erfolgte eine intensive Nachbesprechung mit den Ausbildern, bei der reflektiert wurde, was gut gelaufen war und was man in Zukunft verbessern kann. Alle Einsatzlagen wurden dennoch zielgerichtet und erfolgreich von dem Kameradinnen und Kameraden bewältigt.
Viele bekannte Einsatztaktiken konnten darüber hinaus in Münster praktisch geübt werden, damit bei einem realen Einsatz jeder Handgriff sitzt und sich jeder auf den anderen verlassen kann.
Die Möglichkeit das Übungsgelände zu nutzen und unter realen Bedingungen zu üben wurde von allen Beteiligten als sinnvoll und wichtig angesehen. Nicht zuletzt die glanzvollen schauspielerischen Einlagen einiger Kameraden bei der Darstellung von verschiedenen Einsatzszenarien ließen den Tag zu einem vollen Erfolg werden und wird die Ausbilder veranlassen, sich gerne wieder auf die lange Warteliste setzen zu lassen.
Verabschiedung des Verler Wehrführers Karl-Heinz Berenbrinker
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Nachdem Karl-Heinz Berenbrinker sich im Frühjahr für die Übernahme des Amtes als Stellvertretender Bezirksbrandmeister entschieden hatte, war für ihn klar, dass er die Funktion des Wehrführers nicht weiter würde ausüben können. Zum Nachfolger für den scheidenden Leiter der Feuerwehr Karl-Heinz Berenbrinker haben die Feuerwehrmänner aus Kaunitz und Verl den bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Heiner Panreck ausgewählt. Dieser wurde vom Gemeinderat ebenso bestätigt wie seine Stellvertreter Erwin Kleinemeier (Löschzug Verl) und Dirk Costantino vom Löschzug Kaunitz.
Die offizielle Verabschiedung erfolgte bereits am 02.10.2006. Am Sonntag, 22.10.2006 indes dankten rund 180 Feuerwehrkameraden und Ehrengäste dem bisherigen Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Verl bei einem Festakt im Gerätehaus des Löschzuges Kaunitz und sparten nicht mit Lob für die geleistete Arbeit. Neben den Wehrführern aus dem Kreisgebiet waren auch der Kreisbrandmeister Rolf Volkmann, Delegationen der Nachbarwehr aus Hövelhof und Freunde der Feuerwehr Annaburg, Vertreter des Rettungsdienstes Verl, der örtlichen DLRG, des Roten Kreuzes, aus dem Ordnungsamt der Gemeinde, sowie Vertreter aus Rat und Verwaltung zur Verabschiedung gekommen.
Es wurde eine sehr bewegende Feierstunde, in der auch ein Rückblick auf den Werdegang Berenbrinkers nicht fehlen durfte. 1975 als 18-jähriger in den Kaunitzer Löschzug aufgenommen, machte er schnell Karriere, bis ihm 1995 die Führung der Verler Gesamtwehr üertragen wurden. Seit 2002 steht er im Rang eines Gemeindebrandinspektors. In seine Amtszeit fielen wichtige Entscheidungen, wie z.B. die Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 2001, den Anbau am Gerätehaus Kaunitz, die Anschaffung mehrere Großfahrzeuge, die Integration von Notfallseelsorgern sowie auch die Hochwassereinsätze in der Partnergemeinde Annaburg während des Elbehochwassers.
Der Bürgermeister Paul Hermreck betonte in seiner Rede die Attribute wie Besonnenheit und Mut, Kommunikationsstärke und Diplomatie, hohes fachliches Können und Verantwortungsbewusstsein und hob zudem die wichtige Nachwuchsförderung hervor. Besonders wurde auch die Gattin des bisherigen Wehrführers Christiane mit einbezogen, hatte sie doch gemeinsam mit ihren beiden Töchtern sicherlich die Hauptlast dieses Ehrenamtes zu tragen. Ohne die Unterstützung innerhalb der Familie sind solche Leistungen undenkbar.
Die Kameraden der Löschzüge überreichten dem Ehepaar Berenbrinker als kleines "Dankeschön" einen Reisegutschein während Wehrführer Ronald Thäle aus Annaburg ein "Proviantpaket" übergab.
Neue Führungsspitze der Feuerwehr Verl
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Nachdem Karl-Heinz Berenbrinker sich im Frühjahr des Jahres für die Übernahme des Amtes als Stellvertretender Bezirksbrandmeister entschieden hatte, musste eine neue Wehrführung für die Freiwillige Feuerwehr Verl gesucht werden. So wurde während der Sommermonate über die Nachfolge gesprochen. Nach einem Meinungsbildungsprozess konnten dann dem Bürgermeister durch den Kreisbrandmeister die Kandidaten zur Ernennung vorgeschlagen, die aus den Reihen der Feuerwehr benannt wurden.
Zum Nachfolger für den scheidenden Leiter der Feuerwehr Karl-Heinz Berenbrinker haben die Feuerwehrmänner aus Kaunitz und Verl den bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Heiner Panreck ausgewählt. Dieser wurde vom Gemeinderat ebenso bestätigt wie seine Stellvertreter Erwin Kleinemeier (Löschzug Verl) und Dirk Costantino vom Löschzug Kaunitz.
Die offizielle Ernennung erfolgte bereits am 02.10.2006. Im Rahmen der Feierstunde zur Verabschiedung des bisherigen Wehrführers wurden alle drei in ihr Amt eingeführt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Dirk Costantino wird die Aufgabe als 2. Stellvertreter Panrecks allerdings zunächst für die Dauer von zwei Jahren nur kommissarisch ausfüllen, da er noch einige Laufbahnlehrgänge am Institut der Feuerwehr NRW in Münster absolvieren muss.
Neue Jugendfeuerwehrwarte ernannt
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Da Dirk Costantino mit der stellvertretenden Wehrführung eine große Aufgabe übernommen hat, legte er gemeinsam mit Wigbert Heidmeier die Leitung der Jugendfeuerwehr nieder. Seit der Gründung der Nachwuchstruppe im Jahr 2001 haben die beiden Kameraden durch ihr nicht hoch genug einzuschätzendes Engagement die jungen Leute zu einer leistungsstarken Truppe geformt. Die sehr guten Leistungen der Jugendlichen bei feuerwehrtechnischen Wettkämpfen und bei verschiedenen Prüfungen belegen die hervorragende Arbeit der beiden Jugendfeuerwehrwarte. Mittlerweile sind bereits 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst der beiden Löschzüge übernommen worden. Beide Löschzüge konnten sich über den hoch motivierten und bestens ausgebildeten Nachwuchs freuen. Zum Dank für die geleistete Arbeit erhielten Dirk Costantino und Wigbert Heidmeier (in Abwesenheit) vom Wehrführer Gutscheine.
Nachdem beide Löschzüge und die Jugendfeuerwehr über die Nachfolge beraten haben, sind nun am 22. Oktober 2006 die Kameraden Franz-Josef Ernst (Kaunitz) und Martin Bitter (Verl) mit der Führung der Jugendfeuerwehr beauftragt worden. Beide sind seit vielen Jahren in den Löschzügen aktiv und haben die bisherigen Jugendfeuerwehrwarte bereits maßgeblich unterstützt und sind somit bestens eingearbeitet. Beide genießen zudem das Vertrauen der Jugendlichen. Für Ihre neue Aufgabe wünschen wir von dieser Stelle aus viel Erfolg!
Wärmebildkamera für die Feuerwehr Verl
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Im April 2004 wurden den Feuerwehren in Westfalen durch die
Westfälische Provinzial Versicherung insgesamt 64 Wärmebildkameras EVOLUTION 5000 der Firma MDS Auer im Gesamtwert von
rund 750.000 Euro übergeben. Ein Arbeitskreis von Fachleuten
der Feuerwehren hatte gemeinsam mit der Provinzial Versicherung diese Maßnahme als sinnvolle und flächendeckende
Initiative zur Verbesserung des abwehrenden Brandschutzes
ermittelt.
Die Standorte der Wärmebildkameras wurden so gewählt, dass
unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Standorte innerhalb von zwanzig bis dreißig Minuten eine Wärmebildkamera
an jedem Einsatzort verfügbar ist.
Hierbei wurde auch die Feuerwehr Verl als geeigneter Standort ausgewählt. Seit Ende Mai 2004 wird nun jeweils eine Wärmebildkamera auf dem LF 16/12 des Löschzuges Verl und auf einem LF 16/12 des Löschzuges Kaunitz mitgeführt.
Das Gerät ermöglicht eine bessere und gezieltere Lokalisierung
vermisster Personen und Tiere auch unter schwierigen Einsatzbedingungen. Die Feuerwehrkräfte können sich mit einer Wärmebildkamera selbst bei dichtestem Rauch und kompletter Dunkelheit
gut orientieren. Zudem können die Einsatztrupps vor Ort Brandherde und Glutnester schneller lokalisieren. Auch bei Einsätzen
mit Gefahrgut oder bei Wärmeentwicklungen in Silo- und Elektroanlagen, beispielsweise in der Landwirtschaft, leisten die
Geräte gute Dienste.
Auch an andere Feuerwehren im Kreis Gütersloh wurden baugleiche
Wärmebildkameras übergeben. So erhielten die Feuerwehren Gütersloh,
Rietberg, Steinhagen und Versmold ebenfalls jeweils eine Kamera.
Feuerwehr-Seelsorger in Verl
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Am 11.06.2004 ging ein lang gehegter Wunsch der
Feuerwehr Verl in Erfüllung. An diesem Tage wurden
die Feuerwehr-Seelsorger offiziell in ihr Amt eingeführt.
Vikar Hubert Werning von der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrer Bernd Tiggemann von der
evangelischen Kirchengemeinde stehen ab sofort
den Feuerwehrkameraden als seelsorgerische Begleiter
bei schweren Einsatzgeschehen zur Verfügung.
Neben der Feuerwehruniform wurden beide mit einem
Funkmeldeempfängern ausgestattet, so dass sie jederzeit über die Einsätze der Feuerwehr Verl informiert
sind, aber auch im Bedarfsfalle separat alarmiert
werden können.
Beide freuen sich auf ihre Aufgabe und wollen versuchen
zu helfen, "wenn es anfängt, in der Seele zu brennen".
Zunächst werden beide erst einmal den Feuerwehrkameraden
zur Verfügung stehen, bei entsprechenden Einsätzen aber
natürlich auch als Ansprechpartner für Unfallopfer bzw.
Angehörige vor Ort.
Es ist vorgesehen, dass beide Seelsorger an den Übungsdiensten teilnehmen, um hier viel über die Arbeit in
der Feuerwehr zu erfahren, aber auch um die einzelnen
Feuerwehrkameraden kennen zu lernen.
Die Feuerwehrkameraden freuen sich auf die Zusammenarbeit.