Jahresberichte

Jahresbericht 2007

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         Freiwillige Feuerwehr Verl

                                              Löschzug Kaunitz

    

 

Jahresbericht 2007

Personal:

Der Freiwilligen Feuerwehr Verl, Löschzug Kaunitz gehörten am 31.12.2007 insgesamt 54 aktive Mitglieder an. Das Durchschnittsalter unseres Löschzuges betrug 32 Jahre. Der Löschzug gliederte sich wie folgt auf:

1

1

4

Gemeindebrandinspektor

Brandoberinspektor

Brandinspektoren

4

Hauptbrandmeister

2

Oberbrandmeister

16

Unterbrandmeister

11

Hauptfeuerwehrmänner

5

Oberfeuerwehrmänner

8

Feuerwehrmänner

2

Feuerwehrmann- Anwärter

Die Leitung hatte unser neuer Löschzugführer Dirk Costantino mit seinen Stellvertretern Wigbert Pagenkemper und Jörg Springensguth.

Die Gesamtleitung für die Löschzüge Verl und Kaunitz sowie der Jugendfeuerwehr hatte unser Leiter der Wehr Heiner Panreck mit seinen Stellvertretern Erwin Kleinemeier und Dirk Costantino. Karl-Heinz Berenbrinker ist stv. Bezirksbrandmeister sowie stv. Kreisbrandmeister. Unsere Alters-abteilung zählt 3 Kameraden. Unser Löschzug hatte zum 31.12.2007 231 passive Mitglieder. Auch in diesem Jahr konnten wir uns wieder über die hohe Anzahl unserer Förderer freuen, da deren Beitrag unsere Arbeit durch Anschaffungen diverser Hilfsmittel erleichtert.

 

Generalversammlung 2007:

Auf unserer Generalversammlung am 20. Januar 2007 wurden zahlreiche Kameraden geehrt, befördert oder ernannt. Für den bestandenen Leistungsnachweis wurden folgende Ehrungen ausgesprochen: Auszeichnung in Bronze (1. Teilnahme): Nino Costantino, Stephan Kleinegesse und Michael Schubert; In Silber (3. Teilnahme): Dennis Höwelkröger und Dirk Späte; In Gold (5. Teilnahme): Robin Thiesbrummel; In Gold mit blauem Untergrund (10. Teilnahme): Frank Fiekens und Gisbert Lüke.

 

Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen: Zur/zum Feuer-wehrfrau/mann befördert wurden: Julia Berenbrinker, Lena Bussemas, Florian Fiekens und Maik Johanntoberens. Zu Ober-feuerwehrmännern wurden befördert: Florian Apelmeier und Frederik Ernst. Zu Unterbrandmeistern wurden Mark Lees, Dirk Späte und Robin Thiesbrummel befördert. Marcel Busche bekam den Dienstgrad des Oberbrandmeisters und wurde zum stellvertretenden Gruppenführer ernannt. Hubert Höwelkröger wurde für 25 Jahre im aktiven Dienst mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Silber und Eckard Kleiner für 35 Jahre mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Gold ausgezeichnet

 

Bewegende Momente standen für unseren damaligen Löschzugführer Wolfgang Apelmeier im Vordergrund der Generalversammlung. Auf seinen Wunsch hin fand die Versammlung mit vielen geladenen Gästen statt. Er wurde offiziell aus seinem Amt entlassen. Seine hervorragenden Dienste und herausragenden Leistungen wurden gewürdigt. Zahlreiche Dankesreden der ge-ladenen Gäste und Präsente durfte er zusammen mit seiner Frau Maria, die ihn jederzeit unterstützte, ent-gegennehmen. Wolfgang übergab das Amt des Löschzugführers nach 21 Jahren an seinen Nachfolger Dirk Costantino.

Seminare und Lehrgänge:

Auch im Jahr 2007 wurden wieder etliche Lehrgänge von unseren Kameraden besucht. An einem Funklehrgang nahmen teil: Christian Horst, Fredrick Ernst und Marc-André Fechler. Am Atemschutz-geräteträgerlehrgang nahmen teil: Stephan Kleinegesse, Marc-André Fechler, Nino Costantino, Michael Schubert, Andreas Wagner und Lena Bussemas. Der Maschinisten-lehrgang wurde von Robin Thiesbrummel und Christian Horst besucht. Einen Truppführerlehrgang (F2) absolvierten Markus Helftewes und Christian Horst. Der Lehrgang „Technische Hilfe“ wurde von Dirk Späte und Markus Helftewes besucht. Außerdem besuchte Robin Thiesbrummel den ABC-Lehrgang zusammen mit Mark Lees. Ende 2006, bzw. Anfang 2007 besuchte der Kamerad Dirk Späte einen Truppführer-Fortbildungslehrgang (F2-F) in St. Vit. Der Gleiche Lehrgang wurde von Mark Lees am Ende des Jahres 2007 belegt. Dirk Späte besuchte erfolgreich einen Gruppen-führerlehrgang (F3) am Institut der Feuerwehr NRW in Münster. Gleich drei Lehrgänge an selber Stelle absolvierte Dirk Costantino. Dies waren ein Verbandsführerlehrgang (FB5-I), ein Lehrgang „Einführung in die Stabsarbeit“ (FB5-II) und den Lehrgang „Leitung einer Feuerwehr“ (F6). Auch dieses Jahr wurden wieder etliche Seminare besucht: Bei einem Fahrsicherheitstraining auf dem Flugplatz in Marienfeld nahmen die Kameraden Florian Apelmeier, Markus Helftewes, Thomas Weiffen, Mark Lees, Ferdi Krietenbrink und Jörg Springensguth teil. Peter Kausemann besuchte in Münster Das Seminar SÜb „Praktische Übungen für Gruppenführer“. Helmut Stüker besuchte ein Seminar zum Thema Pyrotechnik, Gisbert Lüke zum Thema FwDV 3 und Jörg Springensguth zum Thema Hochwasser.

In Gütersloh konnten Peter Kausemann, Helmut Stüker und Jörg Springensguth ein 2tägiges Seminar zum Thema Absturzsicherung besuchen.

An unseren immer 14tägig stattfindenden Übungsabenden wurden viele Themen behandelt. Unter anderem die Fahrzeug- und Gerätekunde, die Unfallverhü-tungsvorschriften, der Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern, die Patientenorientierte Rettung nach Verkehrsunfällen und allgemeine Gefahren von Einsätzen. Darüber hinaus fand jeweils zwischen den Übungen ein so genannter „Kleiner Dienst“ statt. An diesem freiwilligen Dienst trafen sich kleine Gruppen um einzelne Themen gesondert vom normalen Übungsdienst zu behandeln.

Fahrzeuge:

Dem Löschzug Kaunitz standen im Jahr 2007 folgende Fahrzeuge zur Verfügung:

·       1 Einsatzleitwagen (ELW1)

·       2 Löschgruppenfahrzeuge (LF16/12) auf MB 12/24

·       1 Rüstwagen (RW1) auf MB Unimog

·       1 Schlauchwagen (SW2000Tr) auf Iveco

·       1 Anhänger zum Transport von Ölbindemitteln, Schläuchen usw.

Zusätzlich ist der Anhänger der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus untergebracht. Unser Oldtimer, ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1955 wird zusätzlich von unseren Kameraden gepflegt.

Einsätze im Jahr 2007

Insgesamt fuhren wir zu 110 Einsätzen. Davon 85 Technische Hilfeleistungen wie z.B. Un-wetterschäden aber auch Ölspuren. Des Weiteren ereigneten sich drei Kleinbrände und ein Großbrand, sowie 21 nachbarschaftliche Hilfeleistungen aber auch 12 Fehlalarmierungen durch Brand-meldeanlagen. Im Jahr 2007 wurden 62% aller Einsätze durch Witterungseinflüsse verursacht.

Einsatz Nr. 1 am 5. Januar

Um 20:45 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall gerufen. Im Mün-dungsbereich Bergstraße und Paderborner Straße überschlug sich ein PKW und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer flüchtete von der Unfallstelle. Wie sich hinterher herausstellte, war der PKW gestohlen. Der Fahrer konnte aber kurze Zeit später unverletzt von der Polizei festgenommen werden.

Einsatz Nr. 4 ff.

Der 18. Januar sollte sich als einer der ereignisreichsten Tage der Letzten Jahre herausstellen. Ein bislang noch nie gewesenes Sturmtief erreichte Deutschland und richtete Verwüstungen und Schäden in Milliardenhöhe an. Für uns begann der Einsatz Kyrill um 17:45. Die Leitstelle des Kreises war so überlastet, dass das Alarmierungssystem kurz vor dem Kollaps stand. Die Telefonnummer 112 war so überlastet, dass es teilweise zu Wartezeiten bis zu 15 Minuten kam. Das Funknetz war sehr stark frequentiert. Nur noch Not-falllagen durften zu dieser Zeit per Funk abgewickelt werden.

Alle anderen Meldungen erfolgten per Fax in die Gerätehäuser. Andere Meldungen erreichten uns von den Kaunitzer Bürgern, die das Gerätehaus direkt aufsuchten, um Hilfe zu holen. Von der Einsatzleitung in Verl und Kaunitz wurden die Einsätze nach Priorität sortiert und von den Einheiten vor Ort abgearbeitet. Abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und vieles mehr gehörten in dieser Nacht und in den folgenden drei Tagen zu unserem Aufgabengebiet.

 

Die größte Gefahr während des Sturms war, dass immer wieder große und kleine Bäume fielen und somit ein sicheres Entfernen schon liegender Bäume gar nicht durchführbar war. Am nächsten Morgen konnten wir uns dann ein Bild der Verwüstung machen und so langsam alle Schäden beseitigen. Dies dauerte allerdings drei Tage.


Einsatz Nr. 55 am 20. Januar

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurden wir gerufen. Ein PKW war mit hoher Geschwindigkeit von der Oststraße kommend geradeaus über die Holter Straße gefahren und kam im gegenüberliegenden Straßengraben zum stehen. Dabei wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt und wir mussten unter anderem auslaufende Betriebsstoffe ab streuen, sowie die Unfallstelle säubern.

Einsatz Nr. 60 am 27. Januar

Ein Ölspur war der Anlass der Alarmierung. Diese erstreckte sich vom Kapellenweg bis zur Fürstenstraße auf der gesamten Fahrbahnbreite. Über 50 Sack Bindemittel wurden benötigt, um das Öl zu binden. Der Verursacher blieb unbekannt. Die Polizei sperrte die Paderborner Straße halbseitig, damit es Aufgrund der Glätte nicht zu Unfällen kam. Zwei Stunden brauchten wir, um die Ölspur zu beseitigen.

Einsatz Nr. 62 am 12. Februar

 Verkehrsunfall, eingeklemmte Person. So lautete die Alarmierung um 17:08 Uhr. Der Kleintransporter eines Hufschmieds kam von der Paderborner Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer wurde im Fußbereich eingeklemmt und musste von uns befreit werden. Dies erwies sich allerdings als schwierig, da im Innenraum des Fahrzeugs allerhand Werkzeug, sowie ein Ambos den Zugang von innen zum Fahrer erschwerte. Zusammen mit dem Notarzt, dem Rettungsdienst sowie den Kameraden aus Verl befreiten wir das Opfer aus seiner Lage. Danach wurde die Unfallstelle von uns gesäubert. Umherliegende Plastik- und Metallteile wurden eingesammelt, auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und schließlich das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug verladen.

Einsatz Nr. 88 am 3. August

Tier in Notlage, hieß das Einsatzstrichwort an diesem Abend. Um 18:20 alarmierte uns die Leitstelle an den Sophienweg 49, weil eine Katze in einem Fensterspalt eingeklemmt war. Mit einer Leiter von außen stieg unser Kamerad Wigbert Pagenkemper an das Fenster und nahm die zahme Katze behutsam an sich. Alle waren wohl auf und der Besitzer freute sich über den glimpflichen Ausgang der Rettung. Auch solche Einsätze gehören zu unseren Aufgaben.

Einsatz Nr. 94 am 16. August

 PKW auf Kopf in Wapel, lautete der Einsatzbefehl um 19:21 Uhr. Wie sich allerdings schnell herausstellte, war der Fahrer schon länger aus dem Unfall-Pkw befreit. Es war ein Fahranfänger, der die Brücke auf dem Wapelweg verfehlte und somit der PKW in den Bach fallen konnte. Für uns was also kein Eingreifen mehr nötig.

Einsatz Nr. 95 am 18. August

Um 23.20 alarmierte uns die Leitstelle, um die Polizei im Rahmen der Amtshilfe zu unterstützen. Im Bereich Oststraße wurde ein Jäger tot in einer Wiese gefunden. Damit die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufnehmen konnte, musste von uns der gesamte Bereich ausgeleuchtet werden. Aufgrund der zuerst unübersichtlichen Lage wurden zusätzlich Trupps gestellt um das Unterholz zu durchsuchen.

 

Nachbarschaftliche Hilfeleistung Hochwasser:

Des Weiteren waren wir in diesem Jahr in einigen Nachbargemeinden, um deren Hochwasserprobleme mit in den Griff zu bekommen. Wir waren am 10. August in Hövelhof und am 23. August in Neuenkirchen, wo nach starken Niederschlägen in kürzester Zeit „Land unter“ gemeldet wurde.

 

Einsatz Nr. 105 am 30. September

Hochwasser war eines der häufigsten Einsatzstichworte in diesem Herbst. So auch an diesem Tag um 8:40 Uhr. Ein Anwohner „Zur alten Wiese“ alarmierte uns, weil steigendes Wasser seine Bienenvölker zu vernichten drohte. Mit Tauchpumpen und Tragkraftspritzen rückten wir gegen die Wassermassen an um somit schlimmeres zu verhindern.

Einsatz Nr. 107 am 19. Oktober

Um 13:38 wurden wir zu einem Wohnhausbrand zum Buschhof 35a gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Qualm aus der Garage des Hauses. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus überzugreifen. Unter schwerem Atemschutz wurden die Löscharbeiten vorgenommen und das Wohnhaus gerettet. An der Garage entstand erheblicher Schaden. Nach drei Stunden war das Feuer gelöscht. Ein drei Wochen alter Säugling wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem verschlossenen Haus gerettet.

Einsatz Nr. 108 am 10. November

„Brennt Holzhütte“, war die Alarmierung um 17:32 Uhr. An der Ostwestfalenhalle im Bereich der Wapel stand schon länger eine, von Kindern gebaute sehr große Holzhütte. Aufgrund ungeklärter Ursache geriet ein Teil der Hütte in Brand. Auf der Anfahrt zu dem Objekt kamen die ersten Schwierigkeiten für unsere Einsatzfahrzeuge. Der Wiesenboden war wegen der starken Niederschläge total aufgeweicht, sodass unsere beiden wasser-führenden Fahrzeuge die Ein-satzstelle nicht direkt anfahren konnten. Da jedoch unser Schlauchwagen geländegängig ist, wurde dieser unüblicherweise zum Erstangriffsfahrzeug. Nach zwei Stunden war die Brandstelle gelöscht.

 

 

 

 

 

Weitere Termine unseres Löschzuges:

In unserer Pfarrgemeinde nahmen wir teil an Frohnleichnahmsprozession, Pfarrfamilienfest und St. Martinszug. Am Volkstrauertag gedachten wir am Ehrenmal den Opfern der Kriege. Bei Theaterveranstaltungen der Kolpingfamilie im Haus Liemke, beim Osterfeuer sowie bei Feuerwerken zu Verler Leben und Pollhans übernahmen wir Sicherheitsaufgaben. Wir halfen zusammen mit der Drehleiter aus Verl, wie in jedem Jahr, der EHG in Kaunitz beim Aufhängen der Lichterkette zu Weihnachten an der Kirche. Außerdem besuchten wir einige Feuerwehrfeste von Nachbarlöschzügen. Auch unser Feuerwehrfest zu Ostersonntag war wieder ein voller Erfolg. Zahlreiche Gäste feierten ausgelassen bis tief in die Nacht. Wie jedes Jahr konnten wir auf unserer Tombola auch wieder zahlreiche wertvolle Preise verlosen. Ein großes „Dankeschön“ an alle Sponsoren dafür. Zuvor allerdings wurden von uns viele Stunden für die Vorbereitung investiert.

Wir übernahmen Brandschutz-schulungen im Kindergarten und Grundschule. Dabei wurden den „Kleinen“ die Angst vor dem unter Atemschutz vorgehenden Feuer-wehrmann genommen und erklärt, wie ein Einsatz ablaufen kann und wie sich die „Kleinen“ zu verhalten haben.


Auch wurde in diesem Jahr wieder eine Real-Übung an der Grundschule durchgeführt. Diese stand unter besonderer Beobachtung von Alois Pagenkemper, der in diesen Tagen sein 60 jähriges Feuerwehrjubiläum feierte. Unter realen Bedingungen wurde ein Teil der Schule verraucht und der Erstangriff geprobt. Unsere diesjährige Großübung fand am 10. März auf dem Gelände der Fa. Nobilia in Verl statt. Ein Großbrand mit mehreren Vermissten lautete das Übungsstichwort. In erster Linie ging es diesmal um das Retten der Vermissten unter schwerem Atemschutz. Dabei stand die Kommunikation mit der Ein-satzleitung, die Übergabe der Verletzten an den Rettungsdienst, sowie die Kommunikation mit den einzelnen Abschnitten im Vor-dergrund. Gerade im Bereich des Funks entsteht durch immer wieder neue Technik und Anwendungs-methoden großer Übungsbedarf.

Am Abend nach der Übung waren wir dann noch zum 40. Geburtstag unseres Kameraden Werner Balsliemke in die Liemker Schützenhalle eingeladen. Außer-dem veranstaltete am selben Tag die Schützenbruderschaft Kaunitz eine Knochenmarktypisierung. Voran gegangen war der Tod eines aktiven Schützen und zugleich passiven Mitglieds unseres Löschzuges. Damit der Ablauf zur Aufnahme in die DKMS Spenderdatei reibungslos ablaufen konnte, stellten wir ein paar Kameraden zur Verfügung, die sich unter anderem um die Parkplatzprobleme kümmerten. Am 2. April waren wir zum 50. Geburtstag unseres Kameraden Karl-Heinz Berenbrinker eingeladen. Er feierte in der Schützenhalle in Verl zusammen mit den Kameraden aus Verl und ge-ladenen Gästen aus Rat und Verwaltung.

Eine besondere Übung ist jedes Jahr die Senne-Übung, zu der wir auch dieses Jahr wieder eingeladen wurden. Da wir mit unserem SW2000Tr zur Bezirksreserve gehören und in Nachbarschaft zur Senne im Falle eines Waldbrandes mitalarmiert werden können ist es sinnvoll, einmal jährlich sein fahrerisches Können und seine Kenntnisse in Kartenkunde zu erproben.

Auch unser Sommerfest dieses Jahr am 21. Juli war wieder ein voller Erfolg. Schon nachmittags begann die Feier mit der ganzen Familie bei Kaffee und Kuchen. Es wurden kleine und große Spiele veranstaltet und ausgelassen, gefeiert.

Am 8. September wurden wir dann zu der Hochzeit unseres Löschzug-führers Dirk Costantino eingeladen. Wir trafen uns, um ihn und seine Frau Katrin abzuholen, zur Kirche zu begleiten und sie zum Saal der Feier zu bringen.

Auch der persönliche Einsatz vieler Kameraden sollte diese Jahr wieder hervorgehoben werden. Neben vielen zahlreichen Reparaturen und Pflegemaßnahmen stand dieses Jahr der Bau des neuen Parkplatzes neben dem Gerätehaus im Vordergrund. So musste das Erdreich abgetragen, Rohre und Kanäle gelegt, Schotter verteilt und planiert werden. Dabei wurden wir auch von Firmen aus der Umgebung unterstützt, jedoch lag ein großes Maß an Verantwortung, damit alles so wird wie es werden soll, bei Franz-Josef Ernst.

Die diesjährige Feuerwehrsternfahrt ging nach Stumm im Zillertal. 31 Kameraden waren der Einladung und Organisation von Helmut Stüker und Thomas Weiffen gefolgt. Unser liebevoll genanntes „Oma-Auto“ wurde durch die Firma Heroal verladen und nach Stumm gebracht. Die Kameraden setzten sich wenig später in den Zug und kamen ebenfalls gut gelaunt in Stumm an. Sehr gute Stimmung bei herrlichstem Wetter trug zu einer wirklich gelungenen Vier-Tages-Fahrt bei.

Unsere Weihnachtsfeier fand wieder im Haus Mutlu statt. Um 19 Uhr trafen wir uns zusammen mit unseren Frauen zu einem geselligen, gemütlichen Abend. Auch dieses Jahr sorgte ein Nikolaus mit Erzählungen vergangener Ereignisse für gute Stimmung. Während all dieser geselligen Veranstaltungen wurde der Grundschutz natürlich von einer ausgewählten Bereitschaft sichergestellt!

Zum Abschluss möchten wir uns an dieser Stelle wieder bei den Kameraden des Löschzuges Verl, dem Rettungsdienst sowie dem DRK Verl, allen Nachbarlöschzügen, der Polizei und bei Rat, Verwaltung und Wehrführung der Gemeinde Verl sowie des Kreises Gütersloh für die gute Zusammenarbeit bedanken. Des Weiteren wünschen wir allen und auch der Jugendfeuerwehr ein erfolgreiches Jahr 2008.

 

Kaunitz, im Januar 2008

 

i.A.

 

 

Jörg Springensguth, Schriftführer

 

 

Ämter im LZ Kaunitz:

Löschzugführer:

Dirk Costantino

 

stellvertretende Löschzugführer:

Wigbert Pagenkemper

Jörg Springensguth

 

Kassenwart:

Marcel Busche

Eugen Höwelkröger

 

Schriftführer:

Jörg Springensguth

Guido Vorderbrüggen