| Jahresberichte |
| Jahresbericht 2008 |
| Bebilderter Jahresbericht 2008 als PDF-Datei (682 KB) |
|
Freiwillige Feuerwehr Verl
Löschzug Kaunitz

Freiwillige Feuerwehr Verl Löschzug Kaunitz D - 33415 Verl Tel. 05246/931828 Fax
05246/931837 www.feuerwehr-verl.de Stellv.Wehrführer Löschzugführer GBI Dirk S. Costantino D - 33415 Verl Tel.
0171/9946723 d.costantino@löschzug-kaunitz.de
Paderborner Str. 414
Holter Str. 18
![]()
Feuerwehr LZ Kaunitz, Paderborner Str.414,
33415 Verl

![]()
![]()
Das abgeschlossene Jahr 2008 beinhaltet
wieder viele Ereignisse. So waren nicht nur die
unterschiedlichen Einsätze des Löschzugs Kaunitz von Bedeutung, sondern
auch zahlreiche Termine, die wahrgenommen wurden. Personelle Veränderungen im
Löschzug gehörten genauso wie große Erfolge auf Kreisebene zu den
Besonderheiten 2008.
Personal:
Zum Jahresende hatte
der Löschzug Kaunitz 54 aktive Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 33
Jahren. Eckard Kleiner wechselte mit seinem 60. Geburtstag in die Alters- und
Ehrenabteilung und Stefan Lakämper verließ aus beruflichen Gründen den
Löschzug. Neu hinzu kamen Fabian Apelmeier und Christina Ernst, beide aus der
Jugendfeuerwehr.

Die Leitung hatte unser Löschzugführer Dirk
Costantino mit seinen Stellvertretern Wigbert Pagenkemper und Jörg Springensguth. Die Gesamtleitung für
die Löschzüge Verl und Kaunitz sowie der Jugendfeuerwehr hatte Heiner Panreck
mit seinen Stellvertretern Erwin Kleinemeier und Dirk Costantino. Karl-Heinz
Berenbrinker ist stv. Bezirksbrandmeister sowie stv. Kreisbrandmeister.
Somit gliedert sich der Löschzug zum
31.12.2008 wie folgt auf:
2
Gemeindebrandinspektoren
4
Brandinspektoren
3
Hauptbrandmeister
2
Oberbrandmeister
17
Unterbrandmeister
11
Hauptfeuerwehrmänner
3
Oberfeuerwehrmänner
12 Feuerwehrmänner / -frauen
Unsere Altersabteilung
zählt 4 Kameraden. Unser Löschzug hatte zum 31.12.2008 233 passive Mitglieder.
Auch in diesem Jahr konnten wir uns wieder über die hohe Anzahl unserer Förderer
freuen, da deren Beitrag unsere Arbeit durch Anschaffungen diverser Hilfsmittel
erleichtert.
Generalversammlung 2008:
Auf unserer
Generalversammlung am 12. Januar 2008 wurden zahlreiche Kameraden geehrt, befördert
oder ernannt. Für den bestandenen Leistungsnachweis wurden folgende Ehrungen
ausgesprochen: Marc-André Fechler, Lena Bussemas, Romina Franzlübbers und Maik
Johanntoberens mit Bronze (1. Teilnahme), Florian Apelmeier mit Silber (3.
Teilnahme) und Ferdi Krietenbrink mit Gold auf rotem Untergrund (15. Teilnahme).
Befördert wurden: zum
Feuerwehrmann Michael Schubert und Andreas Wagner, zur Feuerwehrfrau Romina
Franzlübbers, zum Unterbrandmeister Markus Helftewes und Christian Horst und
zum Gemeindebrandinspektor Dirk Costantino.
Weiter wurden ernannt:
zum Gruppenführer Helmut Stüker, Peter Kausemann und Marcel Busche, zum
stellvertretenden Gruppenführer Reinhard Rodemann, Gisbert Lüke und Dirk Späte.
Zum stellvertretenden Löschzugführer wurde Wigbert Pagenkemper in seinem Amt
wiedergewählt. Dirk Costantino wurde zum stellvertretenden Wehrführer ernannt,
da er bislang dieses Amt nur kommissarisch ausgeübt hatte.
Das
Feuerwehrehrenabzeichen wurde verliehen: in Silber (25 Jahre) an Peter Hunke
und in Gold (35 Jahre) an Manfred Landwehr. Alois Pagenkemper erhielt eine
Auszeichnung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
Lehrgänge und Seminare
Die Truppmann-Ausbildung, auch Grundlehrgang
genannt, wurde wieder mit der Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock durchgeführt.
An ihr nahmen teil: Fabian Apelmeier, Christina Ernst und Romina Franzlübbers
Diverse Lehrgänge wurden in der Kreisfeuerwehrschule in St. Vit absolviert.
Funk: Nino Costantino, Dennis Höwelkröger, Stephan
Kleinegesse, Michael Schubert und Andreas Wagner
Atemschutzgeräteträger: Florian Fiekens, Maik
Johanntoberens
Maschinist: Nino Costantino, Frederik Ernst,
Marc-André Fechler, Dennis Höwelkröger, Michael Schubert und Andreas Wagner
Truppführer:
Frederik Ernst
Technische Hilfe: Robin
Thiesbrummel
ABC: Christian Horst
Absturzsicherung: Florian
Apelmeier, Marcel Busche und Maik Johanntoberens
Fahrsicherheitstraining
auf dem Flughafengelände Marienfeld: Frederik Ernst, Hubertus Förster, Markus
Hansmeier, Michael Schubert, Thomas Weiffen. Dirk Späte besuchte in St. Vit ein
Fortbildungsseminar zum Gerätewart.
In Münster beim Institut der Feuerwehren wurde Marcel
Busche zum Atemschutzgerätewart ausgebildet und Dirk Späte besuchte einen
Lehrgang zum Gerätewart. Am Gruppenführerlehrgang (F3) nahm Mark Lees teil.
Helmut Stüker absolvierte den Lehrgang ABC2.
Des weiteren besuchten
folgende Kameraden verschiedene Seminare
in Münster: Dirk Späte, Marcel Busche, Wigbert
Pagenkemper, Gisbert Lüke, Peter
Kausemann und Dirk Costantino. Dort wurden unter anderem
Themen behandelt wie die Einführung des Digitalfunks, oder der Einsturz von
Gebäuden.
An
unseren immer 14tägig stattfindenden Übungsabenden wurden viele Themen
behandelt. Unter anderem die Fahrzeug- und Gerätekunde, die
Unfallverhü-tungsvorschriften, der Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern,
die patientenorientierte Rettung nach Verkehrsunfällen und allgemeine Gefahren
von Einsätzen. Darüber hinaus fand jeweils zwischen den Übungen ein so genannter
„Kleiner Dienst“ statt. An diesem freiwilligen Dienst trafen sich kleine
Gruppen um einzelne Themen gesondert vom normalen Übungsdienst zu behandeln.

Anfang des Jahres wurde
wieder einmal ein „Erste Hilfe“ Kurs in unserem Gerätehaus durchgeführt. Dazu
kam ein Ausbilder vom DRK zu uns und schulte uns in den
vier aufeinander folgenden Montagen im Bereich der Erstversorgung bei
Patientennotfällen.
Fahrzeuge

Dem Löschzug Kaunitz
standen im Jahr 2008 folgende Fahrzeuge zur Verfügung:
· 1 Einsatzleitwagen
(ELW1)
· 2
Löschgruppenfahrzeuge (LF16/12) auf MB 12/24
· 1 Rüstwagen (RW1) auf
MB Unimog
· 1 Schlauchwagen
(SW2000Tr) auf Iveco
· 1 Anhänger zum Transport
von Ölbindemitteln, Schläuchen usw.
Sowie unser Oldtimer,
ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1955.
Einsätze im Jahr 2008
Insgesamt hatte der Löschzug Kaunitz 80 Einsätze zu absolvieren. Diese
teilten sich auf in 40 Technische Hilfeleistungen, sechs Kleinbrände, zwei
Mittelbrände sowie einen Großbrand. Wir fuhren 14 mal zur Unterstützung nach
Verl und fünf mal in Nachbargemeinden. Zudem wurden 12 Fehlalarme ausgelöst.
Hier nun ein paar Einsätze im Detail:
Einsatz Nr. 2 am 12
Januar
Um 16:14 Uhr wurde der Löschzug Kaunitz zu einem Brandeinsatz in die
Kirche von Kaunitz gerufen. Unbekannte hatten im Eingangsbereich eine Sitzbank
und einen Schirmständer angezündet. Der Kleinbrand konnte schnell gelöscht
werden.

Ausgerechnet an diesem Tag fand die Generalversammlung des Löschzuges
statt. Da wir vor der Generalversammlung gemeinsam die Messe besuchen wollten,
galt es nun, die Kirche so schnell wie möglich von den Rauchgasen zu befreien. Nach
zirka zwei Stunden Einsatz unserer Hochdruckbelüftungsgeräte war die Kirche
wieder Rauchgasfrei und die Messe konnte wie angesetzt statt finden.
Einsatz Nr. 3 am 15.
Januar

Damit dieser
wieder Fahrbereit wurde haben wir mittels der Seilwinde
Einen großen Schrecken bekamen wir an diesem Tag um
14:36 Uhr, als sich zwischen der Einfahrt zum Gerätehaus und der Einfahrt zur
Ostwestfalenhalle ein schwerer Unfall ereignete. Dies allein sollte noch nicht
schlimm genug gewesen sein, so waren zum einen die Frau eines Feuerwehrmannes
und zum anderen die Mutter einer Feuerwehrfrau mit in den Unfall verwickelt.
Ein mit Baumstämmen beladener Sattelzug kam aus Richtung Hövelhof. Er bemerkte
zu spät, dass die Frau eines Feuerwehrkameraden mit Ihrem PKW nach links auf
das Gelände der Ostwestfalenhalle abbiegen wollte. Im Zuge einer Vollbremsung
riss der Fahrer des LKW seinen Zug nach links herüber. Genau in diesem Moment
kam die Mutter einer Feuerwehrkameradin aus der Gegenrichtung. Durch die Wucht
des Zusammenpralls wurde der PKW auf den Gehweg geschleudert. Sie erlitt Schnittwunden, konnte aber das
Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen und begab sich zur Untersuchung in ein
Krankenhaus. Ebenfalls durch die Wucht des Aufprall verschoben sich die
geladenen Baumstämme des LKW.

Damit dieser wieder Fahrbereit wurde haben wir mittels der Seilwinde unseres Rüstwagen die Trennwand zwischen Sattelauflieger und Zugmaschine
wieder gerade gezogen. Nach zwei Stunden war die Paderborner Straße wieder
frei.
Einsatz Nr. 8 am 2.
Februar
Um 21:49 wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
gerufen. Auf der Paderborner Straße in Fahrtrichtung Verl kam kurz vor der
Einmündung Holter Landstrasse ein Kleinwagen von der Straße ab und prallte
frontal gegen einen Baum.

Der junge Fahrer war eingeklemmt und musste gemeinsam von uns und den
Kameraden aus Verl unter Mithilfe des Notarztes aus Hövelhof befreit werden.
Nach gut einer halben Stunde konnten wir dann den Schwerverletzten dem
Rettungsdienst übergeben. Die Polizei begann dann mit den Ermittlungsarbeiten. Dazu
leuchteten wir die Unfallstelle weiträumig aus und halfen bei der Erstellung
von Unfallaufnahmen. Nachdem alle Polizeiarbeiten abgeschlossen waren, halfen
wir noch beim verladen des Unfall-PKW und streuten ausgelaufenen Betriebsstoffe
ab. Um halb eins Nachts wurde die Paderborner Straße wieder frei gegeben.
Einsatz Nr. 10 am 8.
Februar
Um 9:57 wurden wir zu einem Küchenbrand an die Südstraße gerufen. Ein Passant
bemerkte starken Rauchgeruch im ersten Obergeschoss. Da die Bewohner dieser
Wohnung jedoch nicht zu Hause waren, alarmierte er sofort die Feuerwehr. Beim
Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang schon dichter Qualm aus dem
Dachbereich. Unter schwerem Atemschutz machten sich gleich mehrere Trupps,
unterstützt von den Kameraden aus Verl, auf den Weg zum Brandherd. Dieser lag
in der Küche der Wohnung. Ein technischer Defekt der Spülmaschine war die
Ursache. 
Das Feuer wurde schnell gelöscht und die gesamte Küche mit der
Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern abgesucht. Gleichzeitig wurde der
vernichtete Teil der Küche demontiert und nach draußen getragen. Erst als
Sicher gestellt werden konnte, dass alle Glutstellen gelöscht waren, wurde die
Wohnung belüftet. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.
Einsatz Nr. 14 am 21.
Februar
Um 10:46 wurde der Löschzug Kaunitz unter dem Stichwort
„Nachbarschaftliche Hilfeleistung“ mit Sirenenalarm zu einem Großbrand nach
Varensell gerufen. Der Holzverarbeitende Betrieb Pollmeier brannte in voller
Ausdehnung. 
Insgesamt 250 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebieten Gütersloh und
Paderborn, sowie dem THW und vielen weiteren Organisationen versuchten, das
Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Löschzug Kaunitz war 17 Stunden in diesen
Einsatz gebunden. Erst galt es, in einem Bereich des Betriebes das Feuer zu halten
und gleichzeitig eine Wasserversorgung aufzubauen. Ein lauter Knall hatte zur
Folge, dass wir das Gebäude so schnell
wie möglich verließen. Dabei blieben Strahlrohre und Schläuche liegen. Aber
alle kamen unversehrt aus der Halle heraus. Indessen begannen schwere
Räumgeräte mit der Beseitigung von Holzmaterial und Hallenteilen, die ebenfalls
abgelöscht werden mussten. Die Hitzeentwicklung bei diesem Einsatz war so groß,
dass die Rückwärtige Partie unseres Löschfahrzeuges extrem in Mitleidenschaft
gezogen wurde. Einsatz Nr. 35 am 12. Juli
Um 23:28 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
gerufen. Ein PKW-Fahrer aus England befuhr mit zu hoher Geschwindigkeit und
unter Alkoholeinfluss stehend, den Schmiedestrang, als er kurz vor der
Ortschaft Bohnholte-Bahnhof die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ein
Maisfeld streifte, einen Vorgarten durchwühlte und hochkant vor eine Hauswand
krachte. 
Der Rettungsdienst, der als Erstes
an der Unfallstelle eintraf, konnte jedoch keinen Fahrer ausfindig machen.
Dieser hatte sich zu Fuß aus dem Staub gemacht. Nur kurze Zeit später wurde er
allerdings von der Polizei aufgespürt und in Gewahrsam genommen. Wir räumten
die Unfallstelle auf und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.
Einsatz Nr. 38 ff am
7. August
Ein
Sturmtief fegte über Ostwestfalen hinweg und hinterließ deutliche Spuren der
Verwüstung. Gegen 17 Uhr wurden wir alarmiert. Hauptsächlich ging es in den 18
Einsätzen um Baumbeseitigungen von Straßen, Häusern und auch Fahrzeugen. Dabei
richtete sich das Hauptaugenmerk auf das Truck-Treff an der Ostwestfalenhalle.
Das ganze Gelände wurde als Zelt- und Campingplatz genutzt. Überall lagen Bäume
und Äste herum und gefährdeten die Besucher. Sämtliche Einsätze, die sowohl
über die Leitstelle, als auch direkt per Telefon an uns herangetragen worden
sind, wurden von den Gruppen der Fahrzeuge nach und nach abgearbeitet. Gegen 23
Uhr waren dann die meisten Schäden behoben.
Einsatz Nr. 63 am 20.
September
Ein
weiterer Einsatzalarm zu einem Großbrand erreichte uns zusammen mit den Verler
Kameraden um 15:49 Uhr. Das Stallgebäude eines Bauernhofes an der Sender Straße
war in Brand geraten. Eile war geboten, da sich noch zahlreiche Tiere in dem
Gebäude befanden. Obwohl der Löschangriff schnellstens und unter der
Unterstützung von weiteren Löschzügen der Umgebung durchgeführt wurde, kamen 25 Kälber, ein Pony,
13 Schafe, ein Kaninchen und ca. 50 Hühner ums Leben. Während der Löscharbeiten
wurde bereits der Stall mit Frischluft versorgt, in dem wir unsere
Hochleistungslüfter in Stellung brachten. Die Löscharbeiten waren jedoch sehr
langwierig, da sich in dem angrenzenden Heu- und Strohlager zahlreiche
Glutnester gebildet hatten. Diese wurden mit einem Radlader auseinander
gefahren und von uns abgelöscht. Um kurz vor drei Uhr morgens war der Einsatz
beendet.
Weitere Ereignisse:
Orientierungsfahrt
Einer der absoluten Höhepunkte war sicherlich die 18. Kreisorientierungs-fahrt
in Rheda. Am 21. Juni startete eine Gruppe unseres Löschzuges unter der Leitung
von Thomas Weiffen zu diesem ereignisreichen Feuerwehrwettkampf. Alle Aufgaben wurden
von den Kameraden mit viel Perfektion und Geschick ausgeführt.
So
hieß es dann am Abend: Der Gewinner der 23 teilgenommenen Mannschaften ist
„Kaunitz“. Thomas Weiffen nahm am Abend auf der großen Siegesfeier den Pokal
entgegen. Dieses große Ereignis wurde am Sonntag darauf noch mit all unseren
Kameraden am Gerätehaus gebührend gefeiert. Der Sieg bedeutet aber auch, dass
in diesem Jahr Kaunitz der Ausrichter der nächsten Kreisorientierungsfahrt ist.
Diese wird im August stattfinden und die Vorbereitungen dazu laufen jetzt schon
auf Hochtouren.
Eckard Kleiner
Mit Vollendung seines 60. Lebensjahres wechselte Eckard Kleiner am 5.
September in die Alters- und Ehrenabteilung. Sein Ehrentag wurde gebührend
gewürdigt. So fuhren wir mit allen Fahrzeugen und Kameraden und dem alten TLF16, das
mittlerweile im Dienst der Werkfeuerwehr Westag steht und das Eckard in seiner
37 jährigen Laufbahn von Anfang an begleitet hatte, zu ihm nach Hause. Es
wurden viele Dankesworte für seinen jahrelangen unermüdlichen Einsatz im
Löschzug gesprochen. Seiner Frau wurde in Form eines Blumenstraußes der Dank
für das Entbehren Ihres Mannes über Jahre ausgesprochen. Wir feierten dieses
Ereignis in geselliger Runde.

Ausflug
Unser diesjähriger Ausflug ging mit unseren Frauen nach Bremen. Mitte
September fuhren über 50 Teilnehmer zu einer sehr Interessanten und gut organisierten
Reise in die Stadt der Stadtmusikanten. Manfred Landwehr und seine Frau Christel hatte sich viel Mühe
bei der Durchführung gegeben und allen eine wunderschöne Fahrt beschert.

Parkplatz
Eine große Aufgabe war es, in diesem Jahr den Parkplatz hinter dem
Feuerwehrgerätehaus fertig zu stellen. Vor einem Jahr noch eine Wiese, wurde
dieser Platz mit viel Fleiß und Schweiß unter der Leitung von Franz-Josef Ernst
in Eigenarbeit fertig gestellt. Es musste Mutterboden
ausgekoffert
und Kabel und Rohre verlegt, sowie Schotter verteilt und dann viel
Verbundsteinpflaster gelegt werden. Viele Kameraden halfen, bis im Herbst die
Anlage fertig gestellt werden konnte.
Großübung
Am Samstag, den 27. September absolvierten wir dann zusammen mit den
Verler Kameraden unsere Jahresgroßübung. Dazu wurde auf dem Gelände von Werner
Balsliemke an der Oststraße ein Verkehrsunfall aufgebaut. Zudem war ein
Wohnwagen mit in den Unfall
verwickelt,
der Feuer fing und eine angrenzende Werkstatt in Brand setzte. Schwerpunkt bei
dieser Übung war es, die Verletzten aus den PKW´s zu befreien sowie die
Wasserversorgung über lange Strecke für den Brandeinsatz sicher zu stellen.
Verschiedenes:
Wir nahmen mit drei Gruppen erfolgreich am Leistungsnachweis in St. Vit teil.
Zudem besuchten wir zur Übung gleich zweimal die Brandschutzwohnung in St. Vit
um unter nahezu realen Bedingungen einen Wohnungsbrand zu bekämpfen.
Wir setzten uns mit einer Gruppe zusammen, um den neuen Einsatzleitwagen
für den Löschzug zu planen und besuchten aus diesem Grund verschiedene
Vorführwagen.
Eine weitere Gruppe startete mit der Erstellung der Chronik für unser 100
jähriges Jubiläum im Jahre 2010.
Einige Kameraden machten sich an die sehr langwierige und aufwändige
Restaurierung unseres Feuerwehroldtimers.
Weitere Termine:
Wir nahmen am Jubiläumsgottesdienst von
Pastor Schütte mit einer Abordnung teil. In unserer Pfarrgemeinde nahmen wir ebenfalls
teil an der Frohnleichnahmsprozession, dem Pfarrfamilienfest und dem St. Martinszug.
Am Volkstrauertag gedachten wir am Ehrenmal den Opfern der Kriege. Bei Theaterveranstaltungen
der Kolpingfamilie im Haus Liemke, beim Osterfeuer sowie bei Feuerwerken zu
Verler Leben und Pollhans übernahmen wir Sicherheitsaufgaben. Wie in jedem Jahr
halfen wir zusammen mit der Drehleiter aus Verl, der EHG in Kaunitz beim
Aufhängen der Lichterkette zu Weihnachten an der Kirche. Außerdem besuchten wir
einige Feuerwehrfeste von Nachbarlöschzügen. Auch unser Feuerwehrfest zu Ostersonntag war
wieder
ein voller Erfolg. Zahlreiche Gäste feierten ausgelassen bis tief in die Nacht.
Wie jedes Jahr konnten wir auf unserer Tombola auch wieder zahlreiche wertvolle Preise verlosen. Ein großes
„Dankeschön“ an alle Sponsoren dafür. Zuvor allerdings wurden von uns viele
Stunden für die Vorbereitung investiert.
Am 2.10 fand unser Passivenfest statt. Alle zwei Jahre
richten wir ein Fest im Stil eines Oktoberfestes im Gerätehaus aus, um all
unseren Sponsoren persönlich den Dank ausdrücken zu können. Es wurde
ausgelassen bis tief in die Nacht gefeiert.
Bei allen Terminen und
Veranstaltungen wurde im Vorfeld immer eine Bereitschaft für eventuelle
Einsätze sichergestellt.
Für das Jahr 2009 haben wir uns auch wieder viel vorgenommen.
So steht die Inbetriebnahme unseres neuen ELW auf dem Programm, die umfangreichen
Vorbereitungen unseres Jubiläum mit der
Chronik im Jahre 2010, dem Omaauto, dass sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch die Organisation aller ausstehenden
Festlichkeiten, sowie die Orientierungsfahrt muss eingeplant werden. Und da die
Gemeinde bald Stadt wird, sind auch hier einige Dinge zu erledigen, wie zum
Beispiel das Überarbeiten des Brandschutzbedarfsplans und die Erfüllung
weiterer Anforderungen an den Löschzug.
Zum Abschluss möchten
wir uns an dieser Stelle wieder ganz herzlich bei allen Bedanken, die mit uns
zusammenarbeiten.
Kaunitz, im Januar 2009

i.A.
Jörg Springensguth, Schriftführer
Ämter im LZ Kaunitz:
Löschzugführer:
Dirk Costantino
stellvertretende Löschzugführer:
Wigbert Pagenkemper
Jörg Springensguth
Kassenwart:
Marcel
Busche
Eugen
Höwelkröger
Schriftführer:
Jörg
Springensguth
Guido
Vorderbrüggen