Aktuelle Meldungen

COMEBACK! #VERLER.VEREINE.(ER)LEBEN.

Veranstaltungstag: Sonntag, 03.10.2021 von 11-17 Uhr

Kaum ein Verein, der von der Corona-Pandemie nicht betroffen war: Ausgefallene Veranstaltungen sowie fehlende Probe- oder Trainings-Möglichkeiten haben das sonst so lebendige Vereinsleben in weiten Teilen zum Erliegen gebracht. Nun aber geht es schrittweise endlich wieder los und die Verler Vereine freuen sich sehr auf ihre Mitglieder, aber auch auf neue Interessierte. Wie vielfältig das Vereinsleben in Verl ist, zeigt der „Markt der Möglichkeiten“ unter dem Motto „COMEBACK!#VERLER VEREINE.(ER)LEBEN“ am Sonntag, 3. Oktober.

Von 11 bis 17 Uhr präsentieren sich auf dem Gelände der Gesamtschule Verl mehr als 40 Vereine und laden mit unterschiedlichen Angeboten und Aktionen zum Kennenlernen, Ausprobieren und Mitmachen ein. „Gerade jetzt ist die Förderung des Vereinslebens wichtiger denn je“, sagt Bürgermeister Michael Esken. „Die Corona-Pandemie hat die Vereine vor große Herausforderungen gestellt und wir als Stadt möchten den Neustart mit dem Markt der Möglichkeiten aktiv unterstützen. Der Informationstag ist für alle Vereine eine gute Möglichkeit, sich vorzustellen und neue Interessierte auf sich aufmerksam zu machen.“ Der „Markt der Möglichkeiten“ geht zurück auf eine Idee des Bürgermeisters, die er in einem Gespräch des Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus mit Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Vereine geäußert hatte. „Schön, dass diese Idee so gut aufgenommen wurde und jetzt eine Veranstaltung mit so vielen Beteiligten daraus wird“, freut sich Esken.

 Die Besucherinnen und Besucher erwartet unter anderem ein Street-Tennisfeld, eine Fahrrad-Werkstatt, Baseball zum Ausprobieren und eine SCATT-Anlage der Schützenvereine. Für Fußballbegeisterte gibt es Torwandschießen und einen Dribbelparcours, Kinder können zudem ein Fußballabzeichen erwerben und der SC Verl kommt mit seinem Mannschaftsbus. Die Feuerwehr präsentiert ihre neue Drehleiter und ein „Rauchhaus“. Chöre und Orchester geben zudem Kostproben ihres Könnens. Dazu kommen viele weitere Angebote wie Kinderschminken, Bastelaktionen, 3-D-Drucker und LEGO® MINDSTORMS®, sportliche Mitmachaktionen in der Sporthalle 1, Informationen und Exponate zum Naturerlebnis wie ein sieben Meter langes Boot zum Wasserwandern und eine Walschule sowie Schach und Boule. DRK und DLRG informieren über Erste Hilfe und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Und auch die KlimaTisch-Ortsgruppe Verl und das Malawi-Projekt sind dabei. Radio Gütersloh ist von 11 bis 13 Uhr vor Ort.

 Das gesamte Programm finden Sie unter www.verl.de

An das leibliche Wohl wurde natürlich ebenfalls gedacht: Mit Kaffee und Kuchen, Püfferken, Waffeln, Bratwurst, Pommes, Flammkuchen und mehr halten die Vereine für jeden Geschmack etwas Leckeres bereit.

 „Wir freuen uns, dass so viele Verler Vereine den Markt der Möglichkeiten als Forum nutzen und hoffen gemeinsam mit den beteiligten Vereinen auf viele Besucherinnen und Besucher“, lädt Bürgermeister Michael Esken alle Interessierten herzlich zu der Veranstaltung ein.

Für den „Markt der Möglichkeiten“ gilt die 3G-Regel. Das heißt, Besucherinnen und Besucher müssen vor Ort eine vollständige Impfung oder Genesung oder einen negativen Coronatest (bescheinigt und nicht älter als 48 Stunden, kein Selbsttest) vorlegen. Das DRK bietet vor Ort ab 10 Uhr auch kostenlose Bürgertests an. Und für alle, die den Besuch spontan mit einer Impfung gegen das Corona-Virus verbinden möchten, macht von 11 bis 17 Uhr der Impfbus des Kreises Gütersloh bei der Veranstaltung Station.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl

 

 

Verstärkung für den Löschzug Verl

Vielen sind sie bereits bekannt: die fast lebensgroßen Spielfiguren, die seit geraumer Zeit den Bürgersteig vor dem Einzelhandelsgeschäft Wittkemper in Verl beleben. Vor ungefähr zwei Jahren entstand die Idee, auch für die Feuerwehr diese Figuren, natürlich in der Feuerwehr-Version, anzuschaffen. Durch den Unterbrandmeister Martin Bitter wurde der Kontakt zum Inhaber der Firma Wittkemper, Reinhard llies, hergestellt, der diese Idee sofort aufgriff und sehr gerne unterstützte.

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte allerdings erst jetzt die Übergabe der beiden Figuren im Rahmen des Besuches einer Gruppe des Kinder- und Jugendnetzwerkes Verl am Feuerwehrgerätehaus in Verl erfolgen. Die Figuren werden zukünftig im Rahmen von Werbeaktionen, dem „Tag der offenen Tür“, bei Besuchen von Kinder- und Jugendgruppen und bei der Brandschutzerziehung eingebunden werden.

„Gern unterstützen wir mit solchen Aktionen die Feuerwehr“, so Reinhard Ilies, „um mit dafür zu sorgen, dass immer wieder junge Leute den Weg zur Feuerwehr finden“. Ilies, der selbst einmal für einige Jahre in der Feuerwehr Rietberg aktiv war, kennt die Herausforderungen der ehrenamtlichen Feuerwehren und ist froh, dass er auf diesem Wege unterstützen kann.

Der Verler Löschzugführer Raphael Fortkord bedankte sich für das Engagement. „Ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie sehr die Feuerwehr in Verl von den Firmen und Gewerbetreibenden in der Stadt Verl unbürokratisch und mit viel Engagement unterstützt wird“, so Raphael Fortkord zu dieser großartigen Aktion.

 

 

Neuer Einsatzort für Verler Tanklöschfahrzeug

Rund 25 Jahre hat es in den Diensten der Verler Feuerwehr gestanden, nun bekommt das vom Löschzug Verl ausgemusterte Tanklöschfahrzeug einen neuen Einsatzort: Das TLF 16/25 wird auf die Reise nach Uganda gehen. Dort soll das Fahrzeug zentraler Bestandteil des Rettungsdienstes werden, den die Verler Ugandahilfe in dem afrikanischen Land seit einigen Jahren aufbaut. Denn einen von der Regierung organisierten Rettungsdienst gibt es dort bislang nicht.

Nach dem einstimmigen Votum des Haupt- und Finanzausschusses, das TLF für den Rettungsdienst in Uganda zur Verfügung zu stellen, nahm Thomas Pankoke, Vorsitzender des Vereins „Humanitäre Hilfe für Uganda e. V.“, das Fahrzeug jetzt in Empfang. Für die Einsätze in Uganda wird es nun noch entsprechend ausgerüstet, zum Beispiel mit einer Rettungsschere und einem Rettungsspreizer, um nach Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen aus einem Fahrzeug befreien zu können. Denn bislang müssen Fahrzeuge in diesem Fall zur nächstgelegenen Werkstatt geschleppt werden und erst dort können die Verletzten mit Hilfe einer Trennungsschere oder einer Brechstange befreit werden. Zudem besteht im Brandfall keine Möglichkeit von Löschmaßnahmen. So kommt es immer wieder vor, dass Menschen selbst bei einem gut zu beherrschenden Entstehungsbrand im Fahrzeug verbrennen.

Ursprünglich wollte die Stadt das TLF nach der Ausmusterung verkaufen. Es lag auch bereits ein Angebot mit einem Kaufpreis von 14.000 Euro vor. Nachdem sich die Ugandahilfe gemeldet hatte, hat der Haupt- und Finanzausschuss jedoch zugestimmt, als Einzelfall auf einen Verkauf zu verzichten und das Fahrzeug stattdessen für humanitäre Zwecke zu spenden. Der Verein wurde gebeten, der Verwaltung in den nächsten sechs Jahren alle zwei Jahre einen kurzen Bericht über die Verwendung zu geben.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl

Nachruf Hauptbrandmeister Leonhard Deinert

Am 21. Mai 2021 verstarb im Alter von 74 Jahren Hauptbrandmeister Leonhard Deinert.

Leonhard Deinert trat am 01.02.1964 als aktives Mitglied in den Löschzug Verl der Freiwilligen Feuerwehr Verl ein. In diesem Löschzug hat er in verschiedenen Positionen unzählige Stunden Dienst für das Allgemeinwohl und für die Kameradschaft geleistet. Der Abschied von einem verdienten und aktiven Feuerwehrmann, der sich zu jeder Tages- und Nachtzeit aufopferungsvoll eingesetzt hat, fällt schwer.

Schnell und zielstrebig übernahm Leonhard Deinert Aufgaben und Verantwortung in der Freiwilligen Feuerwehr. Am 01.01.1986 wurde ihm das Amt des stellvertretenden Löschzugführers und zum 07.01.1991 für 10 Jahre die Aufgabe des Löschzugführers übertragen. Dabei hat er sich immer mit großem Engagement und Hingabe für seine Mitmenschen und für seine Kameradinnen und Kameraden eingesetzt.

Für seinen langjährigen Einsatz erhielt er Anfang 2000 das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold und 2014 vom Verband der Feuerwehren NRW die Auszeichnung für das 50-jährige Dienstjubiläum. Diese Auszeichnungen belegen mehr als deutlich, wie engagiert sich Leonhard Deinert beispielgebend für seine Mitmenschen und seine Kameradinnen und Kameraden eingesetzt hat. Er hat den Menschen selbstlos geholfen.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Verl verlieren mit Leonhard Deinert einen guten Freund und Kameraden.

Die Stadt Verl und die Freiwillige Feuerwehr Verl werden Leonhard Deinert in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Feuerwehren im Kreis GT - Üben muss sein!

Kreis Gütersloh. Die Feuerwehren im Kreis Gütersloh bereiten sich darauf vor, nach fast einjähriger Pause wieder Übungsdienste durchzuführen. Seit Ausbruch der Pandemie ruht die Aus- und Weiterbildung bei allen Feuerwehren im Kreis Gütersloh fast gänzlich. Sichergestellt hingegen war ausnahmslos zu jeder Tages- und Nachtzeit die Einsatzbereitschaft aller Feuerwehren.

Gemeinsam mit allen Leitern der Feuerwehren im Kreisgebiet hat Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper im Rahmen der Verbandsausschusssitzung eine stufenweise und eine von den Kreis-Inzidenzen abhängige Öffnungsstrategie erarbeitet. Inhalt dieses Papieres ist es, dass weiterhin alle theoretischen Ausbildungsinhalte in Online-Formaten durchgeführt werden, es aber analog der Bund-Länder-Beschlüsse tatsächlich auch wieder möglich ist, in kleinen, definierten Gruppen Übungsdienste durchzuführen. Um Ansteckungen zu vermeiden sieht das Konzept vor, zu Beginn eines jeden Übungsdienstes Selbsttests durchzuführen. Ebenso bleiben das Tragen von FFP2-Masken und das Abstand halten sowie die Hygienevorschriften unerlässlich. Darüber hinaus ist ein Inzidenzen-Schwellenwert definiert, bei dem eine „Notbremse“ greift.

Holtkemper betont: „Wir möchten weiterhin sicherstellen, schnelle und schlagkräftige Feuerwehren für die Bürger im Kreis Gütersloh vorzuhalten und einzusetzen. Hierzu bedarf es zwingend einer guten, aber insbesondere kontinuierlichen Ausbildung aller Feuerwehrkameradinnen und –kameraden im Kreis. Das letzte Jahr unter dem Einfluss der Pandemie hat in den Feuerwehren Spuren hinterlassen, die es jetzt gilt aufzuarbeiten“, so der Kreisbrandmeister weiter.

Grundlage der Öffnungsstrategie ist eine Gefährdungsbeurteilung für die Feuerwehren im Kreis, die seit Ausbruch der Pandemie erstellt sowie entsprechend der Pandemie-Lage angepasst wurde und seither Anwendung bei allen Wehren im Kreisgebiet findet. Das erarbeitete Konzept beinhaltet auch die stufenweise Öffnung der Kreisfeuerwehrschule Gütersloh in St. Vit als auch die Durchführung von Fahrsicherheitstrainings. Ebenso ist die Atemschutzbelastungs-Übungsanlage an der Kreisfeuerwehrzentrale Gütersloh in St. Vit geöffnet. Diesbezüglich besteht ein besonderer Druck aus Richtung der Unfallkasse NRW, die auf die Durchführung der jährlich zu absolvierenden Belastungsübungen eines jeden Atemschutzgeräteträgers aus Sicherheitsgründen drängt. Für jeden dieser Bereiche gibt es bereits entsprechend mit dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzepte.

„Uns ist bewusst, dass dieser Schritt mit gewissen Risiken verbunden ist“, so Holtkemper, „dennoch ist dieser Schritt richtig und wichtig. Wir haben es geschafft und darauf sind wir auch sehr stolz, dass es trotz des sehr hohen täglichen Einsatzaufkommens bei den Feuerwehren im Kreis GT bisher keine Ansteckung innerhalb einer Feuerwehr gab. Trotz der Möglichkeit nun wieder Präsenzdienste in kleinen Gruppen durchzuführen, bleibt die Vermeidung von Ansteckung weiterhin oberstes Ziel. Daher wird während der Dienste der Fokus auf die Aus- und Weiterbildung und leider pandemiebedingt noch nicht auf die doch auch so wichtige Kameradschaft gelegt“.

Quelle: Pressemitteilung Kreis Gütersloh

 

 

Truppmann-Ausbildung unter Corona-Bedingungen

Unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie ist jetzt der gemeinsame Truppmann-Lehrgang der Feuerwehren Verl und Schloß Holte-Stukenbrock, der bereits am 20. August 2020 begonnen hatte, erfolgreich zu einem Abschluss gebracht worden.

Aufgrund der hohen Inzidienzwerte musste der Lehrgang immer wieder pausieren und konnte so nur in kleinen Schritten und mit nur ungefähr der Hälfte der ursprünglich geplanten Teilnehmer stattfinden.

Am 1. Mai 2021 haben dann die Teilnehmer endlich erfolgreich die Abschlussprüfung absolvieren können.

Die Teilnehmer waren:

vom Löschzug Verl:
Adämmer, Michael; Aelker, Luca; Fritsche-Ramljak, Daniel; Kettelhoit, André; Kretzschmar, Keke; Landkroon, Marnix; Müller, Elias; Pollmeier, Jonas; Wittenborg, Timo

vom Löschzug Kaunitz:
Kathöfer, Yves; Mandler, Kevin Mikel; Pierre, Jakob; Welling, Felix

vom Löschzug Schloß Holte:
Hano, Felix; Lienen, Julia; Sykosch, Jonas

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und weiterhin viel Erfolg und Spaß in der Feuerwehr!

Der Start des nächsten Truppmann-Lehrganges soll in Kürze erfolgen.

 

 

20 Jahre Jugendfeuerwehr Verl

Über einen runden Geburtstag freut sich in diesen Tagen die Jugendfeuerwehr Verl. Im Jahr 2001 gegründet, hat sich die Jugendfeuerwehr schnell zu einer festen Institution in der Freiwilligen Feuerwehr Verl entwickelt und erfreut sich einer großen Beliebtheit.

Auf der Gründungsveranstaltung am 03. März 2001 übernahmen Dirk Constantino und Wigbert Heidmeier die Aufgabe, mit 19 Jungen und 3 Mädchen die Jugendfeuerwehr Verl aus der Taufe zu heben, auf den ersten Schritten zu begleiten und hieraus eine Einheit zu formen. Die Resonanz war sehr gut und nach bereits nach wenigen Wochen wuchs hier eine engagierte Gruppe zusammen, die auch den aktiven Kameraden in den Löschzügen viel Freude bereitete.

Am 25. Oktober 2005 übernahmen Franz-Josef Ernst und Martin Bitter die Leitung der Jugendfeuerwehr und sorgte mit einem guten Mix aus Feuerwehrthemen, Jugendarbeit und Freizeitgestaltung für viel Spaß in der Gruppe. Im April 2014 übernahmen Frederik Ernst und Christian Hindermann diese verantwortungsvolle Aufgabe für vier Jahre, bevor Michael Buschkamp die Aufgabe des Jugendfeuerwehrwartes übernahm.

Aktuell sind 31 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren aus allen Stadtteilen in der Jugendfeuerwehr Verl aktiv.

Die Jugendfeuerwehr bietet neben viel Spaß und Spannung einen ersten Einblick in die Technik und Ausstattung der Feuerwehr, Grundkenntnisse im Umgang mit den Geräten und natürlich auch eine Menge an Teamgeist! Die Teilnahme an feuerwehrtechnischen Prüfungen steht dabei ebenso auf dem Programm wie gemeinsame Zeltlager, Teilnahme an der Orientierungsfahrt mit anderen Jugendfeuerwehren, besondere Ausflüge z.B. zur Besichtigung des Rettungshubschraubers „Christoph 13“, Besuch im Kletterpark, gemeinsame Grillabende und vieles mehr.

Viele Kameradinnen und Kameraden, die mittlerweile ihren Dienst in den Löschzügen versehen, konnten aus der Jugendfeuerwehr mit Vollendung des 18. Lebensjahres übernommen werden und haben sich vielfach zu Leistungsträgern in den Einheiten entwickelt.

Aktuell ruhen leider viele der Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie und auch der Übungsdienst findet derzeit nur online statt. Durch entsprechende Hygienekonzepte ist aber sichergestellt, dass bei entsprechenden Lockerungen auch die Treffen der Jugendfeuerwehr wieder stattfinden können.

Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Dienstag von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr in den Gerätehäusern der Löschzüge.

 

 

Generalversammlung der Feuerwehr Verl - ONLINE

Erstmalig in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Verl fand in diesem Jahr die Generalversammlung für die beiden Löschzüge und die Jugendfeuerwehr online auf der Plattform ZOOM statt. Freundlicherweise stellte die Stadt Verl den Ratssaal für die Veranstaltung zur Verfügung.

Unter Coronabedingungen waren hier der Bürgermeister der Stadt Verl, Michael Esken, der Leiter der Feuerwehr Verl Martin Wanders, die beiden Löschzugführer Raphael Fortkord (Verl) und Marcel Busche (Kaunitz) sowie Michael Buschkamp als Leiter der Jugendfeuerwehr anwesend. Auch das Team des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung, Werner Landwehr und Gabriele Lienenüke waren im Ratssaal vertreten. Für die Technik arbeiteten im Hintergrund Timo Helfbernd, Christoph Rieckhaus und Andreas Wagner (Stadtverwaltung), um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Versammlung sicherzustellen.

Am 20.02.2021 wurde die Versammlung um 19:00 Uhr vom Leiter der Feuerwehr Verl, Stadtbrandinspektor Martin Wanders, eröffnet. 

Für die Ehrung der Verstorbenen war der Fachberater Seelsorge Jens Hoffmann ebenfalls live aus dem Ratssaal zugeschaltet.

Es folgten Grußworte des Bürgermeisters und ein Jahresrückblick durch den Leiter der Feuerwehr bevor in einer Videosequenz die Ernennungen und Beförderungen wie auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder der Feuerwehr eingespielt wurden. Diese waren im Vorfeld in einem aufwändigen Verfahren und unter Beachtung aller Schutz- und Hygienemaßnahmen an zwei Samstagen ebenfalls im Ratssaal der Stadt Verl aufgenommen und von Timo Helfbernd entsprechend bearbeitet, geschnitten und mit Musik unterlegt worden. Für das besondere Engagement aller Beteiligten sei an dieser Stelle noch mal ausdrücklich gedankt!

Im Anschluß an die Ehrungen und Beförderungen folgten noch die Schlußworte der Löschzugführer, bevor Martin Wanders dann gegen 20:30 Uhr die Versammlung beendete.

Trotz einiger kleinerer technischer Probleme konnte diese Versammlung im vorher angedachten Rahmen und Umfang mit insgesamt 125 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt werden.

Die Feuerwehr Verl hat durch viel Engagement und ohne externe Unterstützung mit dieser außergewöhnlichen Generalversammlung einen Meilenstein gesetzt und gezeigt, dass sie sich auf neue Herausforderungen einstellen und auch hierfür Lösungen finden kann.

Allen Beteiligten, die sich hier im Vorfeld stark engagiert haben, die vor und hinter der Kamera diese bemerkenswerte Veranstaltung begleitet und gestaltet haben, gilt der Dank und Respekt für diese tolle Leistung!

 

 

Erneute Terminabsagen durch Corona

Leider macht es die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr sehr schwer, die geplanten Termine durchzuführen. Daher sind einige Termine bereits jetzt von Absagen betroffen:

25.-27.06.2021: Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager : ABGESAGT

10.07.2021 - Kreisfeuerwehrverbandstag : ABGESAGT

21.08.2021 - Orientierungsfahrt: ABGESAGT

Wir hoffen, dass sich die Gesamtsituation in der zweiten Jahreshälfte wieder normalisieren wird und wir die ausgefallenen Termine dann in 2022 neu aufnehmen können. 

 

 

Bevölkerungsschutzzentrum entsteht in Verl

Gütersloh/Verl. Der Standort für das neue Bevölkerungsschutzzentrum des Kreises Gütersloh steht fest. Die Einrichtung wird auf einer rund 4,3 Hektar großen Fläche an der Thaddäusstraße im Verler Ortsteil Sürenheide entstehen. Nachdem der Kreistag vor knapp einem Jahr die Aufgabe des Standortes in St. Vit beschlossen hatte, lief die Suche nach einer geeigneten und möglichst zentralen Alternative.

Das Grundstück in Verl entspricht den angeforderten Kriterien: Es handelt sich um eine erschlossene Fläche mit guter Erreichbarkeit und unkritischen Umweltbelangen. Das Areal bietet außerdem die Möglichkeit, mehrere Einheiten des Bevölkerungsschutzes einzugliedern und damit eine produktive Zusammenarbeit zu gewährleisten. So werden dort neben den erforderlichen Funktionen des Brand- und Katastrophenschutzes nicht nur rettungsdienstliche Komponenten vertreten sein, sondern auch das Logistikzentrum für die Tierseuchenbekämpfung.

„In dieser doch sehr negativ geprägten Zeit erfreut es mich heute umso mehr, dass wir hiermit einen weiteren Meilenstein im Bevölkerungsschutz des Kreises Gütersloh setzen und diesen sicherlich auch historischen Moment noch zum Jahresende verkünden zu dürfen“, so der bestellte Einsatzleiter des Kreises Gütersloh, Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper.

Quelle: Pressemitteilung des Kreises Gütersloh, 22. Dezember 2020, von Jan Focken

 

 

Deutsche Bank Mitarbeiter unterstützen Feuerwehr in Verl

Innerhalb der „Social Days“, dem konzernweiten Programm der Deutschen Bank zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ihrer Mitarbeiter, unterstützt ein Team der Deutschen Bank Verl den Förderverein Feuerwehr Verl – Löschzug Verl e.V. Trotz der aktuellen Herausforderungen möchten die Mitarbeiter das Projekt in Abstimmung mit den Kooperationspartnern aktiv begleiten. Außerdem übergeben die Mitarbeiter eine Spende in Höhe von 900 Euro für die technische Infrastruktur, um zukünftig auch die Ausbildung online zu gestalten und mit den Mitgliedern per Videokonferenz zu kommunizieren.

Sandra Heitjohann von der Deutschen Bank in Verl: „Wir engagieren uns gern ehrenamtlich für den Verein, da er die Feuerwehr vor Ort auf vielfältige Art und Weise unterstützt. Aktuell zum Beispiel soll in die technische Ausstattung investiert werden, um allen Mitgliedern inklusive der Jugendfeuerwehr, digitale Ausbildungselemente zu ermöglichen bzw. live zu kommunizieren. Wir freuen uns, hier einen Beitrag zu leisten.“

Der Förderverein Feuerwehr Verl – Löschzug Verl e.V. wurde im April 2005 gegründet. Die Aufgaben des Vereins sind nicht nur auf den Erhalt historischer Einrichtungen beschränkt, sondern umfassen unter anderem die Unterstützung der Feuerwehren bei der Traditionspflege und Fortbildung, der Mitwirkung bei der Brandschutzerziehung und -aufklärung der Bevölkerung. Aber auch die Beschaffung von feuerwehrtechnischer Ausrüstung und Geräten sowie Fahrzeugen liegt in der Verantwortung des Fördervereins. Um auch in Zukunft ausreichend Mitglieder in den Einsatzabteilungen der Feuerwehr Verl zur Verfügung zu haben und den Nachwuchs zu fördern, wurde 2001 die Jugendfeuerwehr Verl gegründet. Der Förderverein setzt sich darüber hinaus auch für die Aus- und Fortbildung, die Bereitstellung von Lehrmaterial und anderem Ausbildungsbedarf ein.

Auch die Mitarbeiter der Deutschen Bank engagieren sich persönlich für den Verein. Sie backen Weckmänner, verkaufen sie auf dem örtlichen Wochenmarkt und sammeln so Geld für die Vereinsarbeit. „Es ist toll, dass sich der Förderverein für die Jugend einsetzt. Der theoretische Unterricht soll auch in diesen Zeiten stattfinden, doch aktuell fehlen dazu die nötigen Mittel und Voraussetzungen. Schön, dass mit unserer Unterstützung der Ausbildungsplan weitergeführt werden kann“, ergänzt Sandra Heitjohann. Die Spende der Deutschen Bank kommt der Finanzierung in die Technik zugute, die gerade vor der Hintergrund der aktuellen Situation umso wichtiger ist.

Mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle der Deutschen Bank AG, Frankfurt, 04.12.2020

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Umstellung Einsatzstellenfunk zum 01.11.2020

Zum 01.11.2020 startet die Feuerwehr Verl mit dem digitalen Einsatzstellenfunk.

Nachdem bereits seit geraumer Zeit die digitale Funktechnik in der Kommunikation mit der Leitstelle bzw. den Einsatzfahrzeugen Einzug gehalten hat, wurde bislang der sog. "Einsatzstellenfunk" noch mit analogen Funkgeräten im 2m-Band betrieben.

Mittlerweile sind alle Einsatzfahrzeug auch mit digitalen Handsprechfunkgeräten ausgestattet und die Kameradinnen und Kameraden in der Handhabung geschult, so dass ab dem 01. November 2020 die Umstellung komplett auf Digitalfunk erfolgen wird. Nur noch auf dem Einsatzleitwagen werden für überörtliche Einsätze analoge Handsprechfunkgeräte mitgeführt. 

Die kreisweite Umstellung auf digitalen Einsatzstellenfunk soll zum 01.01.2021 erfolgen.

 

 

Atuelle Coronasituation hat Auswirkungen auf die Feuerwehr!

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Zahlen im Kreis Gütersloh gelten ab sofort wieder starke Einschränkungen beim Ausbildungs- und Dienstbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr Verl. Sowohl der reguläre Ausbildungsbetrieb als auch die gerade laufende Truppmann-Ausbildung ruhen bis auf weiteres.

Der Einsatzdienst ist hiervon nicht betroffen!

 

 

Wiederbeginn der Ausbildung

 

Nachdem die Ausbildung im Löschzug Verl monatelang aufgrund der COVID-19-Situation ruhen musste, ist der Löschzug jetzt endlich wieder in den Ausbildungsbetrieb gestartet!

Unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes des Kreisfeuerwehrverbandes wurden die Ausbildungsgruppen umstrukturiert und die Termine für die Ausbildungsdienste neu festgesetzt. So sind die derzeit drei Ausbildungsgruppen im Löschzug Verl bzw. die beiden Ausbildungsgruppen in der LG Sürenheide an unterschiedlichen Tagen bzw. zu unterschiedlichen Uhrzeiten für die Dienstabende geplant.

Ziel ist es, die Ausbildung mit diesem "Notausbildungsplan" wieder aufzunehmen, die Gruppen aber so klein zu halten und eine Vermischung der Gruppen zu vermeiden, dass bei einem etwaigen Corona-Ausbruch in einer der Dienstgruppen dennoch die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feuerwehr sichergestellt ist.

Auch wenn die strengen Vorgaben hinsichtlich der Abstand- und Hygieneregeln einen geregelten Ausbildungsbetrieb nicht unbedingt einfacher machen, so ist es dennoch wichtig, den Ausbildungsstand der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden weiterhin hoch zu halten, gleichzeitig aber auch sicherzustellen, dass die Feuerwehr als eine Organisation der kritischen Infrastruktur (KRITIS) dauerhaft die Einsatzbereitschaft sicherstellt.

So ist zum Beispiel die Gruppe 3 des Löschzuges Verl bei hochsommerlichen Temperaturen mit einer Ausbildungseinheit "Grundlagen im Umgang mit der Motorkettensäge" gestartet.

 

 

Stiftung Kreissparkasse Wiedenbrück unterstützt den Löschzug Verl

Bildunterschrift (v.l.n.r.)
Stellvertretend für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Verl bedanken sich
Thomas Heitjohann, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, Timo Helfbernd, erster
Vorsitzender des Fördervereins und der Löschzugführer Raphael Fortkord
für die großartige Unterstützung durch die Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück.

Von der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück erhielt der Förderverein Feuerwehr Verl Löschzug Verl aus dem Corona-Hilfsfonds schnell und unbürokratisch eine Unterstützung in Höhe von 2500 Euro. „Mit dieser Zuwendung können wir für den Löschzug Verl einen interaktiven Monitor anschaffen, der eine ideale technische Ergänzung für die Ausbildung der Feuerwehrkameraden unter Corona-Bedingungen darstellt“, so der erste Vorsitzende Timo Helfbernd. „Die gegenwärtige Situation erfordert auch bei der Feuerwehr eine zukunftsfähige Neuausrichtung der Ausbildungsmethode.“

Ursprünglich war in diesem Jahr ein „Tag der offenen Tür“ vorgesehen, auf dem sich der Löschzug Verl unter anderem mit seinen fortschrittlichen Einsatzfahrzeugen präsentieren wollte. Auch waren einige Aktionen zur Mitgliedergewinnung geplant. Diese sind leider allesamt Corona-bedingt ausgefallen. Die Spende der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück ermöglicht es nun dem Förderverein der Feuerwehr Verl trotz der ausgefallenen Termine die fehlenden Einnahmen ein Stück weit auszugleichen und weiterhin in die Ausstattung für Ausbildung und Übung zu investieren. „Es freut uns sehr, hier mit der Stiftung einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben“, äußert sich Sparkassendirektor Werner Twent.

 

 

Annaburger Feuerwehr übernimmt Drehleiter aus Verl

Übergabe der Drehleiter: (vorne v. l.) Werner Landwehr (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung), der Verler Feuerwehrchef Martin Wanders, Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Bürgermeister Klaus-Rüdiger Neubauer, der Annaburger Wehrleiter Gerald Matthies, Bürgermeister Michael Esken und der Annaburger Stadtwehrleiter Roland Karthäuser, (hinten v. l.) Christian Grosch (stellvertretender Wehrleiter Annaburg), André Pelkmann (Löschzug Verl), der Verler Löschzugführer Raphael Fortkord und Klaus Kretzschmar (Löschzug Verl).

Zum Abschied ließ Christian Grosch von der Annaburger Feuerwehr noch einmal das Blaulicht blinken und das Martinshorn ertönen –  dann war es so weit: Mit einer Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Annaburg ging die Drehleiter, die 25 Jahre lang in den Diensten der Verler Feuerwehr gestanden hat, auf die rund 450 Kilometer lange Reise an ihren neuen Einsatzort Annaburg. Zum symbolischen Preis von zwei Euro hat die Partnerstadt das Fahrzeug für ihre Feuerwehr erworben. „Ein riesengroßes Dankeschön dafür!“, sagte der Annaburger Bürgermeister Klaus-Rüdiger Neubauer, der die Feuerwehrkameraden bei der Abholung der Drehleiter begleitete.

Die Delegation aus Annaburg war bereits am Tag zuvor angereist, damit sich die Vertreter der Feuerwehr noch ausführlich von den Verler Kameraden in die Handhabung des Fahrzeugs einweisen lassen konnten. Der Verler Feuerwehrchef Martin Wanders, vor 25 Jahren noch junger Brandmeister, kann sich gut daran erinnern, wie die Drehleiter 1995 in Betrieb genommen wurde: „Das war unsere erste Drehleiter, ein echtes Highlight für die Verler Feuerwehr, denn sie gehörte zu den ersten computergesteuerten Drehleitern. Im Laufe der Jahre haben wir damit in Verl viele Leben gerettet und viele Brände gelöscht.“

Ende des Jahres hatte die Verler Feuerwehr ihre neue Drehleiter in Betrieb genommen. Die DLK 23 hat eine maximale Rettungshöhe von 30 Metern (vorher waren es 24 Meter), einen Rettungskorb für fünf Personen (vorher drei Personen) und ist technisch auf dem allerneuesten Stand. Beide Drehleitern waren anschließend erst einmal parallel in Betrieb, damit sich die Drehleitermaschinisten mit der neuen Technik vertraut machen konnten. Im April dann war geplant, die ausgemusterte DLK 18 nach Annaburg zu bringen. „Doch Corona kam dazwischen“, erinnerte Bürgermeister Michael Esken. Umso mehr freute er sich, das voll funktionstüchtige Fahrzeug gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Heribert Schönauer nun an seinen Annaburger Amtskollegen und die dortige Feuerwehr übergeben zu können.

Für die Annaburger Feuerwehr sei die Drehleiter aus Verl wie ein Lottogewinn, betonte Wehrleiter Gerald Matthies. Denn der Brandschutzbedarfsplan sehe eine Drehleiter vor. Bisher habe man auf den Teleskopmast der benachbarten Feuerwehr in Jessen zurückgreifen müssen, doch das sei keine Dauerlösung. Selbst eine Drehleiter anzuschaffen, sei bei einem jährlichen Brandschutz-Etat von 530.000 Euro kaum möglich. Umso größer war die Freude über die Geste aus Verl, die pünktlich zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft kam. „Das nimmt uns eine große Last von den Schultern“, so Gerald Matthies. Und Bürgermeister Klaus-Rüdiger Neubauer ergänzte: „Wir wissen, dass Verl mehrere Anfragen für die Drehleiter hatte und sind sehr froh, dass wir sie bekommen haben.“ Entsprechend pfleglich werde man mit dem Fahrzeug umgehen. Und für den Zeitpunkt, wenn auch Annaburg die Drehleiter eines Tages ausmustern sollte, versprachen die Gäste ganz fest: Dann soll das Fahrzeug als historisches Objekt nach Verl zurückkehren.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl

 

 

Trauer um langjährigen Bundesstabführer Werner Ketzer / Ein Leben für die Musik in der Feuerwehr: "Große Verdienste auf allen Ebenen"

Berlin (ots) - Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) trauert um seinen langjährigen Bundesstabführer Werner Ketzer, der im Alter von 82 Jahren verstarb. "Werner Ketzer lebte für die Musik in der Feuerwehr.

Er hat sich auf allen Ebenen große Verdienste erworben", erinnert DFV-Vizepräsident Hermann Schreck an das Wirken des Nordrhein-Westfalen, der von 1992 bis 2010 Bundesstabführer des Deutschen Feuerwehrverbandes war. Parallel war Ketzer auch in der Verbandsarbeit auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene aktiv, so etwa von 1988 bis 2008 als Landesstabführer in Nordrhein-Westfalen.

"Die Nachwuchsarbeit lag ihm immer am Herzen - ob als Leiter eines 100-köpfigen Spielmannszuges in Rietberg-Neuenkirchen oder als Vizepräsident im Vorstand der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände", würdigt DFV-Bundesstabführer Thorsten Zywietz die Verdienste Werner Ketzers. Als Leiter des Fachbereichs Musik auf Bundesebene legte Ketzer Wert auf die Angleichung von Standards in der musikalischen Ausbildung und stärkte die Integration der ostdeutschen Formationen in das Feuerwehr-Musikwesen unter anderem durch Einbringung der Schalmeienkapellen in das Bundeswertungsspielen. "Er engagierte sich für die völkerverbindende Kraft der Musik", erinnern Schreck und Zywietz an das erste europäische Feuerwehrmusikfestival des Deutschen Feuerwehrverbandes, das Werner Ketzer initiierte. Hier trafen 2010 mit Unterstützung des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im Rahmen des 28. Deutschen Feuerwehrtages in Leipzig Feuerwehr-Musikformationen aus sieben Nationen zusammen. Ein Höhepunkt war die erstmalige Wiederaufführung des CTIF-Marsches, der zuvor 22 Jahre lang verschollen gewesen war. Ketzer hatte dazu beigetragen, die verschwundenen Noten wieder zusammenzutragen.

Werner Ketzer wurde für sein Engagement mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Verdienstmedaille des Weltfeuerwehrverbandes CTIF ausgezeichnet.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

 

 

Jeder zweite Wohnungsbrand entsteht in der Küche

© Kreisfeuerwehrverband
Stefan Budde, Fachbereichsleiter
Brandschutzerziehung und -aufklärung
des Kreisfeuerwehrverbands.

HERDWÄCHTER KÖNNEN SCHÜTZEN

Gütersloh. Den Küchenbrand mit zwei Verletzten Personen und einem unbewohnbaren Haus in Versmold nimmt der Fachbereichsleiter Brandschutzerziehung und -aufklärung des Kreisfeuerwehrverbands, Stefan Budde, zum Anlass, um auf die noch recht unbekannten Herdwächter hinzuweisen. Laut der aktuellen Brandschadenstatistik der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) entstehen 48 Prozent aller Wohnungsbrände in der Küche, welche damit einen Risikoschwerpunkt darstellt.

8. Juli 2020, von Lena Baron

Die Brandentstehungsquelle Nummer 1 ist dabei der Herd beziehungsweise der Ofen. Der Statistik zufolge gehen 78 Prozent der Küchenbrände von diesen Geräten selbst oder der fehlerhaften Anwendung dieser Geräte aus. Ein Herdbrand kann beispielsweise entstehen, wenn das Essen auf dem Herd vergessen wird, Öl in einer Pfanne zu heiß wird oder eine Herdplatte nach dem Kochen nicht abgeschaltet wird. Im Handumdrehen können Flammen auf die Dunstabzugshaube oder Küchenschränke übergreifen und sich auf die gesamte Küche ausbreiten. Nicht selten entstehen dann Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich, unbewohnbare Wohnungen, Personenschäden wie Rauchgasvergiftungen oder gar Todesfälle.

Obwohl jeder zweite Wohnungsbrand seinen Ursprung in der Küche nimmt, sind diese in Sachen Brandschutz meist unbewacht. Herkömmliche Rauchmelder eignen sich für Küchen aufgrund des erhöhten Fehlalarmrisikos durch Kochdämpfe nicht. Bis der Rauch, der bei einem Herdbrand entsteht, den nächstgelegenen Rauchwarnmelder erreicht, geht daher oft wertvolle Zeit verloren. Um diese Sicherheitslücke zu schließen und vor Herdbränden zu schützen, wurden sogenannte Herdwächter entwickelt. Sie überwachen das Kochfeld mit einem Thermo- und Infrarotsensor und warnen bei Erreichen einer kritischen Temperatur oder bei zu starkem Temperaturanstieg innerhalb kurzer Zeit mit einem akustischen Alarmsignal. Zusätzlich wird bei Geräten, die nach der Norm EN50615 Kategorie B geprüft sind, die Stromzufuhr zum Herd automatisch unterbrochen und das Kochfeld damit abgeschaltet. So können Herdbrände ohne größeren Aufwand verhindert und größere Schäden vorgebeugt werden.

Derartige Geräte zur Herdüberwachung sind besonders im skandinavischen Raum bereits weit verbreitet. Norwegen zum Beispiel führte bereits im Jahr 2015 eine Pflicht zum Einbau von Herdwächtern in Neubauten ein. In Deutschland ist die Existenz solcher Lösungen derzeit allerdings noch weitestgehend unbekannt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, wie auch der Küchenbrand in Versmold zeigt. Das Phänomen vergessenes Essen oder auch falsche Herdplatte eingeschaltet tritt nicht nur, wie oft vermutet, bei älteren Menschen auf, sondern in allen Altersschichten. Aus diesem Grund sind Herdwächter für alle Haushalte empfehlenswert.

Quelle: Kreisverwaltung Gütersloh, 09.07.2020

www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/09-07-2020-herdwaechter/

Installation und Funktionsweise Herdwächter

Hier finden Sie ein YouTube-Video zur Funktionsweise und Installation eines Herdwächters.

www.youtube.com/watch

Dauereinsatz im Testzentrum

Registrierung
Vorplatz vor dem Testzentrum
Standort der Abschnittsleitung
Testbereich
Bereitstellungsraum HiOrg
 

Mit Beginn der Einrichtung eines Corona-Testzentrums in der Gesamtschule der Stadt Verl ist auch die Feuerwehr dort im Dauereinsatz. Über den Einsatzleitwagen (ELW1) des Löschzuges Verl wird der sog. "Meldekopf" besetzt und stellt die Kommunikation zwischen dem Testzentrum und der Kreiseinsatzleitung der Feuerwehr in der Kreisfeuerwehrschule St. Vit sicher.

Aktuell wird der Meldekopf im Zwei-Schicht-System täglich von 07:00 Uhr bis 22:30 Uhr besetzt. 

Auch in der Einsatzleitung des Kreises sind wir tageweise mit Führungskräften vertreten.

Aktuell:

Das Testzentrum ist am 02.07.2020 geschlossen worden. Der Rückbau hat am 03.07.2020 stattgefunden.

Feuerwehrmagazin berichtet über Heldenkammer

Im aktuellen Sonderheft "Rund um das Feuerwehrhaus" des "FEUERWEHR MAGAZIN" (Ausgabe 1/2020) ist auch eine Kurzvorstellung unserer "Heldenkammer"auf Seite 105 veröffentlicht.

Wir freuen uns, dass unser kleines Projekt auch hier Anklang gefunden hat.

 

 

Ein Dankeschön der besonderen Art

Uns erreichte ein besonders Dankeschön der Sportschützen der St. Hubertus Schützengilde:

Herzlichen Dank dem Verler Löschzug

Der Verler Löschzug ist wirklich immer zu Stelle, wenn er gebraucht wird. Der bekannte Feuerwehr-Leitgedanke „Retten, Bergen, Löschen, Schützen“ wird beispielhaft in unserer Stadt Verl umgesetzt

Immer zur Stelle waren und sind sie natürlich auch für uns Sportschützen: Auf dem Schießstand in der Schützenhalle wird mit modernen Luftgewehren und Luftpistolen geschossen, Die Sportgeräte sind mit Pressluftkartuschen ausgestattet. Durch die Pressluft wird das Geschoß mit einem Druck von 200 bar durch den Lauf getrieben. Dankenswerterweise haben sie uns die Pressluftflaschen immer gefüllt, was nicht zu ihren originären Aufgaben gehört. Über viele Jahren halfen sie uns auf dem „kleinen Dienstweg“ bei der Ausübung unseres Sports, Nun konnten wir uns einen eigenen Kompressor zu Befüllung der Pressluftflaschen anschaffen und können uns fortan selbst versorgen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kameradinnen und Kameraden für die unbürokratische Hilfe. Die Unterstützung ist nicht selbstverständlich. Als „kleines Dankeschön“ haben wir dem Löschzug einen Gutschein überreicht. Wohl wissend, dass dieser nur einen symbolischen Charakter für die geleistete Unterstützung haben kann. Für die Förderung der Gemeinschaft findet dieser sicherlich irgendwann seinen „Einsatz“.

Sportschützen-Chef Christian Pelkmann sprach den Dank der Sportschützen an die Kameradinnen und Kameraden aus: „Vielen herzlichen Dank! Bleibt gesund und vor allem so wie Ihr seid - einmalig!“.

Raphael Fortkord, Löschzugführer des Verler Löschzuges, freut sich über die Geste der Sportschützen und unterstrich: „Wir helfen jederzeit gerne und wissen auch, dass wir bei den Sportschützen St. Hubertus-Schützengilde Verl und auch bei der St. Hubertus Schützengilde Verl, immer auf offene Ohren stoßen, wenn wir mal eine Bitte oder ein Anliegen haben, Ich denke, das macht auch das Vereinsleben in Verl aus und so sollte es auch sein.“.

 #danke #feuerwehr #löschzugverl #lzverl #unterstützung #starketruppe #kompressor #pressluft #luft #luftgewehr #luftpistole #zweihundertbar #schießsport #schießtraining #training #gildefamilie #vereinsleben #sportschützen #schützenhalle #schützengilde #aufgeweckt #engagiert #einfachgutdrauf

 

Nachruf Alois Pagenkemper

Am 16. April 2020 verstarb im Alter von 88 Jahre der Ehrenwehrführer

Alois Pagenkemper

Alois Pagenkemper hat die Freiwillige Feuerwehr Verl und den Löschzug Kaunitz durch sein Leben und Wirken in und mit der Feuerwehr mit viel Engagement und Einsatzfreude zukunftsweisend geprägt und vorangebracht. Mit ihm verliert die Feuerwehr in Verl eine außergewöhnliche, kluge und beliebte Identifikationsperson, die wusste, wann es Zeit war zu handeln und die Generationen in der Feuerwehr zusammenzuführen.

Nach seinem Eintritt in die Feuerwehr am 7. Juni 1947 übernahm Alois Pagenkemper 1959 die Leitung des Löschzuges Kaunitz und 1968 die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr im damaligen Amt Verl. Dieses Amt führte er nach der Gebietsrefom als Gemeindebrandmeister bis zum Jahr 1991 fort. Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst blieb Alois Pagenkemper der Feuerwehr und insbesondere dem Löschzug Kaunitz auch in den nächsten Jahrzehnten bis zu seinem Tog, insgesamt mehr als 70 Jahre, eng als Kamerad, Freund und Ideengeber verbunden.

Seine zahlreichen Ehrenabzeichen können kaum widerspiegeln, wie sehr die Feuerwehr und die Kameradschaft sein Leben prägten. Noch in diesem Jahr hat er an der Generalversammlung in Verl teilgenommen. Er verfolgte auch im hohen Alter das Wirken seiner Kameradinnen und Kameraden aufmerksam.

Sein Einsatz für die Feuerwehr wirkte weit über den Ortsteil Kaunitz und über die Grenzen der Stadt Verl hinaus. Er hat in seinem Leben viele Menschenleben gerettet und Unheil verhindert. Dafür ist die Gemeinschaft ihm zu großem Dank auch über den Tod hinaus verpflichtet.

Mit Alois Pagenkemper verlieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und verliert die Stadt Verl eine große Persönlichkeit des Feuerwehrwesens.

Die Stadt Verl und die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Verl fühlen mit den Angehörigen und werden Alois Pagenkemper in dankbarer Erinnerung behalten.