Aktuelle Meldungen

Umstellung Einsatzstellenfunk zum 01.11.2020

Zum 01.11.2020 startet die Feuerwehr Verl mit dem digitalen Einsatzstellenfunk.

Nachdem bereits seit geraumer Zeit die digitale Funktechnik in der Kommunikation mit der Leitstelle bzw. den Einsatzfahrzeugen Einzug gehalten hat, wurde bislang der sog. "Einsatzstellenfunk" noch mit analogen Funkgeräten im 2m-Band betrieben.

Mittlerweile sind alle Einsatzfahrzeug auch mit digitalen Handsprechfunkgeräten ausgestattet und die Kameradinnen und Kameraden in der Handhabung geschult, so dass ab dem 01. November 2020 die Umstellung komplett auf Digitalfunk erfolgen wird. Nur noch auf dem Einsatzleitwagen werden für überörtliche Einsätze analoge Handsprechfunkgeräte mitgeführt. 

Die kreisweite Umstellung auf digitalen Einsatzstellenfunk soll zum 01.01.2021 erfolgen.

 

 

Atuelle Coronasituation hat Auswirkungen auf die Feuerwehr!

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Zahlen im Kreis Gütersloh gelten ab sofort wieder starke Einschränkungen beim Ausbildungs- und Dienstbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr Verl. Sowohl der reguläre Ausbildungsbetrieb als auch die gerade laufende Truppmann-Ausbildung ruhen bis auf weiteres.

Der Einsatzdienst ist hiervon nicht betroffen!

 

 

Wiederbeginn der Ausbildung

 

Nachdem die Ausbildung im Löschzug Verl monatelang aufgrund der COVID-19-Situation ruhen musste, ist der Löschzug jetzt endlich wieder in den Ausbildungsbetrieb gestartet!

Unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes des Kreisfeuerwehrverbandes wurden die Ausbildungsgruppen umstrukturiert und die Termine für die Ausbildungsdienste neu festgesetzt. So sind die derzeit drei Ausbildungsgruppen im Löschzug Verl bzw. die beiden Ausbildungsgruppen in der LG Sürenheide an unterschiedlichen Tagen bzw. zu unterschiedlichen Uhrzeiten für die Dienstabende geplant.

Ziel ist es, die Ausbildung mit diesem "Notausbildungsplan" wieder aufzunehmen, die Gruppen aber so klein zu halten und eine Vermischung der Gruppen zu vermeiden, dass bei einem etwaigen Corona-Ausbruch in einer der Dienstgruppen dennoch die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feuerwehr sichergestellt ist.

Auch wenn die strengen Vorgaben hinsichtlich der Abstand- und Hygieneregeln einen geregelten Ausbildungsbetrieb nicht unbedingt einfacher machen, so ist es dennoch wichtig, den Ausbildungsstand der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden weiterhin hoch zu halten, gleichzeitig aber auch sicherzustellen, dass die Feuerwehr als eine Organisation der kritischen Infrastruktur (KRITIS) dauerhaft die Einsatzbereitschaft sicherstellt.

So ist zum Beispiel die Gruppe 3 des Löschzuges Verl bei hochsommerlichen Temperaturen mit einer Ausbildungseinheit "Grundlagen im Umgang mit der Motorkettensäge" gestartet.

 

 

Stiftung Kreissparkasse Wiedenbrück unterstützt den Löschzug Verl

Bildunterschrift (v.l.n.r.)
Stellvertretend für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Verl bedanken sich
Thomas Heitjohann, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, Timo Helfbernd, erster
Vorsitzender des Fördervereins und der Löschzugführer Raphael Fortkord
für die großartige Unterstützung durch die Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück.

Von der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück erhielt der Förderverein Feuerwehr Verl Löschzug Verl aus dem Corona-Hilfsfonds schnell und unbürokratisch eine Unterstützung in Höhe von 2500 Euro. „Mit dieser Zuwendung können wir für den Löschzug Verl einen interaktiven Monitor anschaffen, der eine ideale technische Ergänzung für die Ausbildung der Feuerwehrkameraden unter Corona-Bedingungen darstellt“, so der erste Vorsitzende Timo Helfbernd. „Die gegenwärtige Situation erfordert auch bei der Feuerwehr eine zukunftsfähige Neuausrichtung der Ausbildungsmethode.“

Ursprünglich war in diesem Jahr ein „Tag der offenen Tür“ vorgesehen, auf dem sich der Löschzug Verl unter anderem mit seinen fortschrittlichen Einsatzfahrzeugen präsentieren wollte. Auch waren einige Aktionen zur Mitgliedergewinnung geplant. Diese sind leider allesamt Corona-bedingt ausgefallen. Die Spende der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück ermöglicht es nun dem Förderverein der Feuerwehr Verl trotz der ausgefallenen Termine die fehlenden Einnahmen ein Stück weit auszugleichen und weiterhin in die Ausstattung für Ausbildung und Übung zu investieren. „Es freut uns sehr, hier mit der Stiftung einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben“, äußert sich Sparkassendirektor Werner Twent.

 

 

Annaburger Feuerwehr übernimmt Drehleiter aus Verl

Übergabe der Drehleiter: (vorne v. l.) Werner Landwehr (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung), der Verler Feuerwehrchef Martin Wanders, Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Bürgermeister Klaus-Rüdiger Neubauer, der Annaburger Wehrleiter Gerald Matthies, Bürgermeister Michael Esken und der Annaburger Stadtwehrleiter Roland Karthäuser, (hinten v. l.) Christian Grosch (stellvertretender Wehrleiter Annaburg), André Pelkmann (Löschzug Verl), der Verler Löschzugführer Raphael Fortkord und Klaus Kretzschmar (Löschzug Verl).

Zum Abschied ließ Christian Grosch von der Annaburger Feuerwehr noch einmal das Blaulicht blinken und das Martinshorn ertönen –  dann war es so weit: Mit einer Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Annaburg ging die Drehleiter, die 25 Jahre lang in den Diensten der Verler Feuerwehr gestanden hat, auf die rund 450 Kilometer lange Reise an ihren neuen Einsatzort Annaburg. Zum symbolischen Preis von zwei Euro hat die Partnerstadt das Fahrzeug für ihre Feuerwehr erworben. „Ein riesengroßes Dankeschön dafür!“, sagte der Annaburger Bürgermeister Klaus-Rüdiger Neubauer, der die Feuerwehrkameraden bei der Abholung der Drehleiter begleitete.

Die Delegation aus Annaburg war bereits am Tag zuvor angereist, damit sich die Vertreter der Feuerwehr noch ausführlich von den Verler Kameraden in die Handhabung des Fahrzeugs einweisen lassen konnten. Der Verler Feuerwehrchef Martin Wanders, vor 25 Jahren noch junger Brandmeister, kann sich gut daran erinnern, wie die Drehleiter 1995 in Betrieb genommen wurde: „Das war unsere erste Drehleiter, ein echtes Highlight für die Verler Feuerwehr, denn sie gehörte zu den ersten computergesteuerten Drehleitern. Im Laufe der Jahre haben wir damit in Verl viele Leben gerettet und viele Brände gelöscht.“

Ende des Jahres hatte die Verler Feuerwehr ihre neue Drehleiter in Betrieb genommen. Die DLK 23 hat eine maximale Rettungshöhe von 30 Metern (vorher waren es 24 Meter), einen Rettungskorb für fünf Personen (vorher drei Personen) und ist technisch auf dem allerneuesten Stand. Beide Drehleitern waren anschließend erst einmal parallel in Betrieb, damit sich die Drehleitermaschinisten mit der neuen Technik vertraut machen konnten. Im April dann war geplant, die ausgemusterte DLK 18 nach Annaburg zu bringen. „Doch Corona kam dazwischen“, erinnerte Bürgermeister Michael Esken. Umso mehr freute er sich, das voll funktionstüchtige Fahrzeug gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Heribert Schönauer nun an seinen Annaburger Amtskollegen und die dortige Feuerwehr übergeben zu können.

Für die Annaburger Feuerwehr sei die Drehleiter aus Verl wie ein Lottogewinn, betonte Wehrleiter Gerald Matthies. Denn der Brandschutzbedarfsplan sehe eine Drehleiter vor. Bisher habe man auf den Teleskopmast der benachbarten Feuerwehr in Jessen zurückgreifen müssen, doch das sei keine Dauerlösung. Selbst eine Drehleiter anzuschaffen, sei bei einem jährlichen Brandschutz-Etat von 530.000 Euro kaum möglich. Umso größer war die Freude über die Geste aus Verl, die pünktlich zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft kam. „Das nimmt uns eine große Last von den Schultern“, so Gerald Matthies. Und Bürgermeister Klaus-Rüdiger Neubauer ergänzte: „Wir wissen, dass Verl mehrere Anfragen für die Drehleiter hatte und sind sehr froh, dass wir sie bekommen haben.“ Entsprechend pfleglich werde man mit dem Fahrzeug umgehen. Und für den Zeitpunkt, wenn auch Annaburg die Drehleiter eines Tages ausmustern sollte, versprachen die Gäste ganz fest: Dann soll das Fahrzeug als historisches Objekt nach Verl zurückkehren.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl

 

 

Wespen und Hornissen?

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Trauer um langjährigen Bundesstabführer Werner Ketzer / Ein Leben für die Musik in der Feuerwehr: "Große Verdienste auf allen Ebenen"

Berlin (ots) - Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) trauert um seinen langjährigen Bundesstabführer Werner Ketzer, der im Alter von 82 Jahren verstarb. "Werner Ketzer lebte für die Musik in der Feuerwehr.

Er hat sich auf allen Ebenen große Verdienste erworben", erinnert DFV-Vizepräsident Hermann Schreck an das Wirken des Nordrhein-Westfalen, der von 1992 bis 2010 Bundesstabführer des Deutschen Feuerwehrverbandes war. Parallel war Ketzer auch in der Verbandsarbeit auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene aktiv, so etwa von 1988 bis 2008 als Landesstabführer in Nordrhein-Westfalen.

"Die Nachwuchsarbeit lag ihm immer am Herzen - ob als Leiter eines 100-köpfigen Spielmannszuges in Rietberg-Neuenkirchen oder als Vizepräsident im Vorstand der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände", würdigt DFV-Bundesstabführer Thorsten Zywietz die Verdienste Werner Ketzers. Als Leiter des Fachbereichs Musik auf Bundesebene legte Ketzer Wert auf die Angleichung von Standards in der musikalischen Ausbildung und stärkte die Integration der ostdeutschen Formationen in das Feuerwehr-Musikwesen unter anderem durch Einbringung der Schalmeienkapellen in das Bundeswertungsspielen. "Er engagierte sich für die völkerverbindende Kraft der Musik", erinnern Schreck und Zywietz an das erste europäische Feuerwehrmusikfestival des Deutschen Feuerwehrverbandes, das Werner Ketzer initiierte. Hier trafen 2010 mit Unterstützung des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im Rahmen des 28. Deutschen Feuerwehrtages in Leipzig Feuerwehr-Musikformationen aus sieben Nationen zusammen. Ein Höhepunkt war die erstmalige Wiederaufführung des CTIF-Marsches, der zuvor 22 Jahre lang verschollen gewesen war. Ketzer hatte dazu beigetragen, die verschwundenen Noten wieder zusammenzutragen.

Werner Ketzer wurde für sein Engagement mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Verdienstmedaille des Weltfeuerwehrverbandes CTIF ausgezeichnet.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

 

 

Jeder zweite Wohnungsbrand entsteht in der Küche

© Kreisfeuerwehrverband
Stefan Budde, Fachbereichsleiter
Brandschutzerziehung und -aufklärung
des Kreisfeuerwehrverbands.

HERDWÄCHTER KÖNNEN SCHÜTZEN

Gütersloh. Den Küchenbrand mit zwei Verletzten Personen und einem unbewohnbaren Haus in Versmold nimmt der Fachbereichsleiter Brandschutzerziehung und -aufklärung des Kreisfeuerwehrverbands, Stefan Budde, zum Anlass, um auf die noch recht unbekannten Herdwächter hinzuweisen. Laut der aktuellen Brandschadenstatistik der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) entstehen 48 Prozent aller Wohnungsbrände in der Küche, welche damit einen Risikoschwerpunkt darstellt.

8. Juli 2020, von Lena Baron

Die Brandentstehungsquelle Nummer 1 ist dabei der Herd beziehungsweise der Ofen. Der Statistik zufolge gehen 78 Prozent der Küchenbrände von diesen Geräten selbst oder der fehlerhaften Anwendung dieser Geräte aus. Ein Herdbrand kann beispielsweise entstehen, wenn das Essen auf dem Herd vergessen wird, Öl in einer Pfanne zu heiß wird oder eine Herdplatte nach dem Kochen nicht abgeschaltet wird. Im Handumdrehen können Flammen auf die Dunstabzugshaube oder Küchenschränke übergreifen und sich auf die gesamte Küche ausbreiten. Nicht selten entstehen dann Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich, unbewohnbare Wohnungen, Personenschäden wie Rauchgasvergiftungen oder gar Todesfälle.

Obwohl jeder zweite Wohnungsbrand seinen Ursprung in der Küche nimmt, sind diese in Sachen Brandschutz meist unbewacht. Herkömmliche Rauchmelder eignen sich für Küchen aufgrund des erhöhten Fehlalarmrisikos durch Kochdämpfe nicht. Bis der Rauch, der bei einem Herdbrand entsteht, den nächstgelegenen Rauchwarnmelder erreicht, geht daher oft wertvolle Zeit verloren. Um diese Sicherheitslücke zu schließen und vor Herdbränden zu schützen, wurden sogenannte Herdwächter entwickelt. Sie überwachen das Kochfeld mit einem Thermo- und Infrarotsensor und warnen bei Erreichen einer kritischen Temperatur oder bei zu starkem Temperaturanstieg innerhalb kurzer Zeit mit einem akustischen Alarmsignal. Zusätzlich wird bei Geräten, die nach der Norm EN50615 Kategorie B geprüft sind, die Stromzufuhr zum Herd automatisch unterbrochen und das Kochfeld damit abgeschaltet. So können Herdbrände ohne größeren Aufwand verhindert und größere Schäden vorgebeugt werden.

Derartige Geräte zur Herdüberwachung sind besonders im skandinavischen Raum bereits weit verbreitet. Norwegen zum Beispiel führte bereits im Jahr 2015 eine Pflicht zum Einbau von Herdwächtern in Neubauten ein. In Deutschland ist die Existenz solcher Lösungen derzeit allerdings noch weitestgehend unbekannt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, wie auch der Küchenbrand in Versmold zeigt. Das Phänomen vergessenes Essen oder auch falsche Herdplatte eingeschaltet tritt nicht nur, wie oft vermutet, bei älteren Menschen auf, sondern in allen Altersschichten. Aus diesem Grund sind Herdwächter für alle Haushalte empfehlenswert.

Quelle: Kreisverwaltung Gütersloh, 09.07.2020

www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/09-07-2020-herdwaechter/

Installation und Funktionsweise Herdwächter

Hier finden Sie ein YouTube-Video zur Funktionsweise und Installation eines Herdwächters.

www.youtube.com/watch

Dauereinsatz im Testzentrum

Registrierung
Vorplatz vor dem Testzentrum
Standort der Abschnittsleitung
Testbereich
Bereitstellungsraum HiOrg
 

Mit Beginn der Einrichtung eines Corona-Testzentrums in der Gesamtschule der Stadt Verl ist auch die Feuerwehr dort im Dauereinsatz. Über den Einsatzleitwagen (ELW1) des Löschzuges Verl wird der sog. "Meldekopf" besetzt und stellt die Kommunikation zwischen dem Testzentrum und der Kreiseinsatzleitung der Feuerwehr in der Kreisfeuerwehrschule St. Vit sicher.

Aktuell wird der Meldekopf im Zwei-Schicht-System täglich von 07:00 Uhr bis 22:30 Uhr besetzt. 

Auch in der Einsatzleitung des Kreises sind wir tageweise mit Führungskräften vertreten.

Aktuell:

Das Testzentrum ist am 02.07.2020 geschlossen worden. Der Rückbau hat am 03.07.2020 stattgefunden.

Feuerwehrmagazin berichtet über Heldenkammer

Im aktuellen Sonderheft "Rund um das Feuerwehrhaus" des "FEUERWEHR MAGAZIN" (Ausgabe 1/2020) ist auch eine Kurzvorstellung unserer "Heldenkammer"auf Seite 105 veröffentlicht.

Wir freuen uns, dass unser kleines Projekt auch hier Anklang gefunden hat.

 

 

Ein Dankeschön der besonderen Art

Uns erreichte ein besonders Dankeschön der Sportschützen der St. Hubertus Schützengilde:

Herzlichen Dank dem Verler Löschzug

Der Verler Löschzug ist wirklich immer zu Stelle, wenn er gebraucht wird. Der bekannte Feuerwehr-Leitgedanke „Retten, Bergen, Löschen, Schützen“ wird beispielhaft in unserer Stadt Verl umgesetzt

Immer zur Stelle waren und sind sie natürlich auch für uns Sportschützen: Auf dem Schießstand in der Schützenhalle wird mit modernen Luftgewehren und Luftpistolen geschossen, Die Sportgeräte sind mit Pressluftkartuschen ausgestattet. Durch die Pressluft wird das Geschoß mit einem Druck von 200 bar durch den Lauf getrieben. Dankenswerterweise haben sie uns die Pressluftflaschen immer gefüllt, was nicht zu ihren originären Aufgaben gehört. Über viele Jahren halfen sie uns auf dem „kleinen Dienstweg“ bei der Ausübung unseres Sports, Nun konnten wir uns einen eigenen Kompressor zu Befüllung der Pressluftflaschen anschaffen und können uns fortan selbst versorgen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kameradinnen und Kameraden für die unbürokratische Hilfe. Die Unterstützung ist nicht selbstverständlich. Als „kleines Dankeschön“ haben wir dem Löschzug einen Gutschein überreicht. Wohl wissend, dass dieser nur einen symbolischen Charakter für die geleistete Unterstützung haben kann. Für die Förderung der Gemeinschaft findet dieser sicherlich irgendwann seinen „Einsatz“.

Sportschützen-Chef Christian Pelkmann sprach den Dank der Sportschützen an die Kameradinnen und Kameraden aus: „Vielen herzlichen Dank! Bleibt gesund und vor allem so wie Ihr seid - einmalig!“.

Raphael Fortkord, Löschzugführer des Verler Löschzuges, freut sich über die Geste der Sportschützen und unterstrich: „Wir helfen jederzeit gerne und wissen auch, dass wir bei den Sportschützen St. Hubertus-Schützengilde Verl und auch bei der St. Hubertus Schützengilde Verl, immer auf offene Ohren stoßen, wenn wir mal eine Bitte oder ein Anliegen haben, Ich denke, das macht auch das Vereinsleben in Verl aus und so sollte es auch sein.“.

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Nachruf Alois Pagenkemper

Am 16. April 2020 verstarb im Alter von 88 Jahre der Ehrenwehrführer

Alois Pagenkemper

Alois Pagenkemper hat die Freiwillige Feuerwehr Verl und den Löschzug Kaunitz durch sein Leben und Wirken in und mit der Feuerwehr mit viel Engagement und Einsatzfreude zukunftsweisend geprägt und vorangebracht. Mit ihm verliert die Feuerwehr in Verl eine außergewöhnliche, kluge und beliebte Identifikationsperson, die wusste, wann es Zeit war zu handeln und die Generationen in der Feuerwehr zusammenzuführen.

Nach seinem Eintritt in die Feuerwehr am 7. Juni 1947 übernahm Alois Pagenkemper 1959 die Leitung des Löschzuges Kaunitz und 1968 die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr im damaligen Amt Verl. Dieses Amt führte er nach der Gebietsrefom als Gemeindebrandmeister bis zum Jahr 1991 fort. Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst blieb Alois Pagenkemper der Feuerwehr und insbesondere dem Löschzug Kaunitz auch in den nächsten Jahrzehnten bis zu seinem Tog, insgesamt mehr als 70 Jahre, eng als Kamerad, Freund und Ideengeber verbunden.

Seine zahlreichen Ehrenabzeichen können kaum widerspiegeln, wie sehr die Feuerwehr und die Kameradschaft sein Leben prägten. Noch in diesem Jahr hat er an der Generalversammlung in Verl teilgenommen. Er verfolgte auch im hohen Alter das Wirken seiner Kameradinnen und Kameraden aufmerksam.

Sein Einsatz für die Feuerwehr wirkte weit über den Ortsteil Kaunitz und über die Grenzen der Stadt Verl hinaus. Er hat in seinem Leben viele Menschenleben gerettet und Unheil verhindert. Dafür ist die Gemeinschaft ihm zu großem Dank auch über den Tod hinaus verpflichtet.

Mit Alois Pagenkemper verlieren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und verliert die Stadt Verl eine große Persönlichkeit des Feuerwehrwesens.

Die Stadt Verl und die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Verl fühlen mit den Angehörigen und werden Alois Pagenkemper in dankbarer Erinnerung behalten.

 

 

Aufruf zur Materialspende

Unternehmen werden um Unterstützung gebeten

Krisenstab ruft auf, persönliche Schutzausrüstung zu spenden

siehe auch nachstehende Pressmitteilung der Kreises Gütersloh

Auswirkungen der Coronakrise auf den Feuerwehrbetrieb

Auch der Betrieb der Feuerwehr ist durch die aktuelle Situation, ausgelöst durch das Corona-Virus, in einigen Bereichen stark eingeschränkt. Dieses bezieht sich in erster Linie auf interne Veranstaltungen, den Ausbildungs- und Übungsbetrieb und z.B. auch auf die geplanten "Tage der offenen Tür" in den Gerätehäusern Kaunitz und Verl. 

Der Einsatzbetrieb ist nicht eingeschränkt!

 

siehe hierzu auch:

Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes zu CORONA