Wozu dient der Sprechfunk in der Feuerwehr ?
Grundsätzlich werden bei der Feuerwehr zwei Sprechfunkarten unterschieden.
1. Sprechfunkverkehr im 4-Meter-Band
Der Sprechfunkverkehr im 4-Meter-Band dient vordringlich der Kommunikation der Einsatzfahrzeuge mit der Leitstelle. Über den sog. 4-Meter-Funk werden die Einsatzaufträge entgegengenommen, Lagemeldungen oder Nachforderungen abgegeben. Er dient auch der Kommunikation mit anderen Einheiten und/oder Organisationen. Die Funkgeräte für den 4-Meter-Funk sind i.d.R. fest im Fahrzeug eingebaut. Für den Einsatzleiter steht ein tragbares Handsprechfunkgerät zur Verfügung.

fest eingebautes 4-Meter-Funkgerät |
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tragbares 4-Meter-Funkgerät |
Zur vereinfachten Form der Datenübertragung sind die Fahrzeuge in den letzten Jahren auf das Funk-Melde-System (FMS) umgerüstet worden. Das FMS ist für die schnelle Übermittlung von Routinemeldungen, dem sog. Status des Fahrzeuges, zwischen Fahrzeug und Leitstelle gedacht. Es können Statusmeldungen in der Form der Ziffern 1 - 9 vom Fahrzeug an die Leitstelle übertragen werden. Der Empfang der Meldungen wird durch den Leitstellenrechner quittiert (Quittungston). In der Leitstelle werden die Statusmeldungen direkt in das Leitstellensystem überspielt, so dass die Disponenten jederzeit einen aktuellen Überblick über die verfügbaren bzw. schon im Einsatz befindlichen Fahrzeuge haben.
Status
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Bedeutung
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1
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Einsatzbereit über Funk
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2
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Einsatzbereit am Standort
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3
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Einsatz übernommen
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4
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am Einsatzort eingetroffen
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5
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Sprechwunsch
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6
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nicht einsatzbereit
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7
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* für Feuerwehr nicht belegt *
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8
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* für Feuerwehr nicht belegt *
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9
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Notruf
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2. Sprechfunkverkehr im 2-Meter-Band
Der Sprechfunkverkehr im 2-Meter-Band wird auch "Einsatzstellenfunk" genannt. Er dient der Verständigung zwischen den Einsatzkräften, aber auch der verschiedenen Führungsebenen an der Einsatzstelle. Für diesen Bereich werden i.d.R. tragbare Handsprechfunkgeräte genutzt.
Die Alarmierung der Feuerwehr Verl mit digitalen Funkmeldeempfängern erfolgt ebenfalls über einen Funkkanal im 2-Meter-Band.
Bei größeren Einsatzlagen werden je nach Anzahl der eingesetzten Kräfte oder Organisationen separate Funkkanäle zugewiesen und die Einsatzstellenkommunikation über ein Führungsfahrzeug vom Typ ELW 1 oder über den Abrollbehälter Einsatzleitung (ELW 2) des Kreises Gütersloh koordiniert und abgewickelt. Dieser wird im Bedarfsfalle über den Einsatzleiter angefordert und über die Feuerwehr Gütersloh zur Einsatzstelle gebracht. Der Abrollbehälter wird dann durch die Einsatzleitung als zentrale Kommunikationseinheit genutzt. Dieser Abrollbehälter kann durch einen weiteren Abrollbehälter "Besprechung" ergänzt werden.
tragbares 2-Meter-Funkgerät