Aktuelle Meldungen

Am Montag, 13. Mai 2024 lädt der Löschzug Verl zu einem "Mitmach-Tag!" am Feuerwehrgerätehaus, Florianweg 4, im Zentrum von Verl ein.

Interessierte sind herzlich eingeladen, beim Übungsdienst des Löschzuges Verl reinzuschnuppern, um einfach mal mitzumachen und auszuprobieren.

Jeder ist herzlich willkommen!

Der Löschzug Verl freut sich auf Euren Besuch!

Landesweiter Warntag am 14.03.2024

 

NINA-App und Lokalradio warnen

Gütersloh. Am Donnerstag, 14. März, ist wieder Warntag – um 11 Uhr. Und diesmal wird etwas Besonderes geübt: Die Kreisleitstelle testet, sich direkt auf das Lokalradio aufzuschalten. So kann sie im Probe- sowie im Ernstfall die Bevölkerung unmittelbar über die lokalen Hörfunksender erreichen. Auch die bekannten Warnwege wie Sirenen, installierte Warn-Apps sowie das System ‚Cell Broadcast‘ werden getestet. ‚Cell Broadcast‘ ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy geschickt werden können – selbst wenn keine Warn-App installiert ist. Der Kreis Gütersloh warnt über seine bekannten Social-Media-Kanäle.

Warnablauf

Um 11:00 Uhr erfolgt die Auslösung der Warnmittel: Das Auslösen der Sirenen erfolgt in der im Warnerlass vorgeschriebenen Dauer und Tonfolge

  • 1 Min. Entwarnung
  • 1 Min. Warnung
  • 1 Min. Entwarnung

mit einer Pause von jeweils 5 Minuten zwischen den Tonfolgen.

  • Aufschaltung der Warninformationen im Internet sowie in den sozialen Medien um 11:00 Uhr sowie der Meldung zur Entwarnung um 11:20 Uhr.
  • Direkte Einsprache mit einer Warnmeldung in das lokale Hörfunkprogramm, in Abstimmung mit der Lokalhörfunkredaktion, in einem Zeitfenster von 11:00 Uhr und 11:05 Uhr - senden der Entwarnung um 11:20 Uhr

Quelle: Kreis Gütersloh, Städtetag NRW

 

 

Heimatverein Verl schult Ehrenamtliche für Brandfall

Im Dachgeschoss des Heimathauses erklärt Bernd Lütkebohle von der Freiwilligen Feuerwehr Verl den Gebrauch eines Feuerlöschers. Ehrenamtliche des Vereins hören zu. Foto: Heimatverein

Was tun, wenn es brennt? Damit Ehrenamtliche des Heimatvereins Verl wissen, was sie im Ernstfall unternehmen können, werden sie geschult.

Verl (gl) - Wie geleitet man schnell und ohne Panik eine Gruppe Besucher aus dem Haus, wenn es plötzlich brennt? In einer Schulung durch die Feuerwehr ließen sich jetzt 15 Ehrenamtliche des Heimatvereins für den Ernstfall unterrichten.

Es mit einfachen Mitteln besser machen

Hauptbrandmeister Bernd Lütkebohle erklärte den Teilnehmern, wie Rettungswege frei zu halten und zu benutzen sind. Die beiden Häuser – das Heimathaus und das Haus Nr. 8 Maasjost – sind im städtischen Eigentum. Die Stadt Verl hat daher den baulichen und technischen Brandschutz im Auge. Bespielt wird das Haus aber vom Heimatverein.

Damit die Freiwilligen, die Veranstaltungen des Heimatvereins leiten, sicher in ihrem Handeln sind, kooperiert der Heimatverein mit der Feuerwehr Verl. Ohne den erhobenen Zeigefinger und durchaus kurzweilig führte Lütkebohle die Gruppe durch den Abend, heißt es in der Mitteilung. Imponierend war ein Echtzeitvideo von einem Sofa-Brand. Mittels Fotos von Brandstätten zeigte der Fachmann, was man mit einfachen Mitteln hätte besser machen können. „Tür zu“, war dabei immer wieder sein Credo, „die Brandstätte klein halten und unterbinden, dass sich der Rauch schnell ausbreitet.“

"Nachts schlafen die Nasen auch"

Wem noch nicht klar war, wie wichtig Rauchmelder sind, der erfuhr es jetzt: „Nachts schlafen die Nasen auch“, erklärte der Hauptbrandmeister. Während das Ohr wachsam bliebe, schaltet der Geruchssinn im Schlaf ab. Daher werde uns Brandrauch so gefährlich. Und für die meisten neu war auch, dass man nach einem erfolgreich selbst gelöschten Brand für die Nachsorge dennoch die Feuerwehr kontaktieren soll.

Auch der Umgang mit Ladegeräten, Akkus, Handys oder E-Bikes wurde gezeigt. „Man denkt ja immer, man wüsste schon alles. Wie gedankenlos man aber Dinge nicht richtig macht, das ist frappierend“, wird Beate Behlert vom Vorstand in der Mitteilung zitiert.“ Die nächste Schulung im Heimatverein befasst sich mit dem Thema ‚Notruf und Reanimation’. Sie wird in Kooperation mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt.

Quelle: Die Glocke vom 15.02.2024

 

 

Europäischer Tag des Notrufs 112

Bremen – Jedes Jahr am 11. Februar (11.2.) wird der Europäische Tag des Notrufs 112 gefeiert. Aus diesem Anlass wird auf die europaweite Gültigkeit der Nummer 112 sowie die Vorteile einer kontinentweiten Notrufnummer aufmerksam gemacht. Seit Dezember 2008 können die Bürger aller 28 Länder der Europäischen Union aus allen Fest- und Mobilfunknetzen gebührenfrei die Feuerwehr, Rettungsdienste oder die Polizei unter dieser einheitlichen Notrufnummer erreichen.

Wer die 112 wählt, landet in einer (Feuerwehr- und) Rettungsleitstelle. Hier werden die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst koordiniert. Doch was steckt hinter dem Notruf und wie kann er aktuell in die Brandschutzerziehung eingebracht werden? Wir klären auf.

Die wichtigsten Fakten zum Notruf 112:

  • Ein Anruf unter der Nummer 112 ist immer kostenfrei.
  • Notrufe erreichen immer eine 24 Stunden/7 Tage besetzte Leitstelle.
  • Sie kann für Notrufe zum Rettungsdienst, zur Feuerwehr und zur Polizei genutzt werden.
  • Ein Notruf beginnt immer mit der Information: „Wo ist etwas passiert?“
  • Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden, egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein.

Die W-Fragen

  • Wo genau ist der Notfallort?
  • Was ist geschehen?
  • Wer ruft an?
  • Warten auf Rückfragen der Leitstelle!

Insbesondere durch das Mobiltelefon ist die Frage nach dem Notfallort die erste und wichtigste. Denn es kommt immer wieder vor, dass die Verbindung kurz nach der Notrufannahme abbricht. Ist das „Wo?“ gleich zu Anfang geklärt, kann zumindest eine Einheit zur Kontrolle des angegebenen Notfallorts entsandt werden.

Quelle: Feuerwehrmagazin.de

 

 

Erfolgreicher Abschluss der Truppmann-Ausbildung 2023

Auch in diesem Jahr fand in Zusammenarbeit der Feuerwehren Verl und Schloß Holte-Stukenbrock in der Zeit vom 30.03 bis zum 02.11.2023 eine Truppmann-Ausbildung statt. Unter Leitung der Kameraden Gisbert Lüke, Florian Seyfert, Dirk Späte und Bruno Wulf wurden hier den jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden die Grundlagen für die Arbeit in den Einsatzabteilungen der beteiligten Löschzüge vermittelt. Der Lehrgang wurde erstmalig auf Grundlage der Erfahrungen mit dem Institut der Feuerwehren NRW (IdF) vom Vorlehrgang mit Selbstlernphasen in der Gruppe gestaltet.

Am 04. November 2023 haben dann die Teilnehmer am Standort des Löschzuges Kaunitz erfolgreich die Abschlussprüfung (schriftlich und praktisch nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV3)  absolvieren können.

Die Teilnehmer waren:

vom Löschzug Verl:
Henri Helfbernd, Marina Hentze, Lisa Rohrbach, Stella Wanders, Leon Wiesemann

vom Löschzug Kaunitz:
Martin Johannliemke, Joshua Kröger, Jessica Neuenkirchner, Elias Steinkemper, Oliver Willinghöfer

von der Löschgruppe Sürenheide:
Friederike Dieckhoff, Dennis Drewitz, Martin Ewert, Dennis Nientiedt

vom der Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock:
Marlon Kleinegrauthoff, Andreas Kotz, Theresa Bökamp, Theresa Kammertöns

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und weiterhin viel Erfolg und Spaß in der Feuerwehr!

 

 

Verler Feuerwehrleute schulen Kräfte in Ostafrika

Die Freiwillige Feuerwehr aus Verl geht auf große Fahrt: Vier Einsatzkräfte reisen nach Uganda, um ihre Kameraden zu schulen.

Verl (abb) - Seit Ende 2022 ist ein ehemaliges Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr aus Verl in Uganda im Einsatz. Nun fliegen vier Einsatzkräfte in das ostafrikanische Land und zeigen den einheimischen Wehrleuten den Umgang mit dem Fahrzeug, geben praktische Tipps und wollen auch selbst wertvolle Erfahrungen sammeln.

„Wir wollen den Menschen helfen“

Für Rita Pähler (53), Jan Philipp Peitz (24), Kevin Kosok (27) und Lauritz Brinkord (19) ist das eine Selbstverständlichkeit. „Wir wollen den Menschen helfen. Das gilt für Verl und auch für Uganda“, sagt Rita Pähler, die auf der Reise nach Afrika so etwas wie die Mutter der Kompanie ist. 

Pähler findet es gut, dass die Freiwillige Feuerwehr aus Verl die Ugandahilfe unterstützt und alle zusammen in Uganda ehrenamtliche und wertvolle Arbeit leisten. Auch die jungen Einsatzkräfte, die Rita Pähler begleiten, sind gespannt auf die drei Wochen, und brennen auf ihren Einsatz.

Feuerwehrkräfte üben schon fleißig Vokabeln

Besonders dankbar sind Lauritz Brinkord und Jan Philipp Peitz dafür, dass sie von ihren Arbeitgebern Hüttenhölscher Maschinenbau und Elektro Beckhoff Sonderurlaub bekommen haben. „Das ist wirklich eine tolle Sache“, sagt der Verler Löschzugführer Raphael Fortkord, der nicht nur das Engagement der Firmen im Blick hat, sondern speziell den Einsatz der vier Verler Wehrleute lobt.

„Die Jungs und Rita haben allein einen Ausbildungsplan ausgeheckt und üben auch schon fleißig englische Vokabeln“, erklärt Fortkord stolz. Für insgesamt drei Wochen bilden die Verler im Oktober die Feuerwehrleute in Uganda aus. Der Plan sieht vor, dass Rita Pähler, Kevin Kosok, Lauritz Brinkord und Jan Philipp Peitz sich zunächst mit Fahrzeug- und Gerätekunde beschäftigen. Auch eine Ausbildung in technischer Hilfe soll es geben.

„Es fehlt an technischen Geräten und Erfahrung“

Außerdem soll es Übungen zur Brandbekämpfung geben. Schließlich soll auch die Simulation eines Verkehrsunfalls durchgespielt werden. Abseits der Brandbekämpfung ist diese Übung in den Augen von Helga Brockbals besonders wichtig. „Den Feuerwehrleuten fehlt es auf ihren Einsatzwagen an technischen Geräten und Erfahrung“, sagt die stellvertretende Vorsitzende der Verler Ugandahilfe, die ebenfalls mitfliegt und als Vermittlerin vor Ort fungiert. 

Schwer verletzte und eingeklemmte Personen in Unfallwracks müssten derzeit oft noch bis zur nächsten Werkstatt abgeschleppt werden. Mit technischem Gerät wie Scheren und Spreizern auf Einsatzwagen wolle man diese Situation verbessern.

„Wir wollen einen Kontakt auf Augenhöhe“

Die Verler Wehrleute sind sich bewusst, dass die Situation in Uganda ganz anders ist als in ihrem eigentlichen Einsatzgebiet. So gibt es kein richtiges Hydrantensystem. Das Löschwasser wird mit mobilen Pumpen aus Flüssen, Teichen oder Seen zum Brandort gebracht. Keinesfalls wollen die Helfer aus Verl als Besserwisser auftreten. 

„Wir wollen einen Kontakt auf Augenhöhe“, sagt Jan Philipp Peitz. Vieles könne man bestimmt auch von den ugandischen Wehrleuten lernen. „Vielleicht machen die Leute dort intuitiv Dinge anders oder besser als wir.“ Man wolle die Erfahrungen des Trips auch in der Verler Feuerwehr einbringen. Peitz: „Mal einfach denken und improvisieren. Das kann auch hier manchmal nicht schaden.“

Spenden von befreundeten Löschzügen

Seit 2012 baut die Verler Ugandahilfe an sechs Standorten ein Rettungsdienstsystem auf. Derzeit rückten zwölf Freiwillige bei Brandfällen und Verkehrsunfällen aus, so Helga Brockbals. Man habe aber zu wenig Einsatzfahrzeuge. Daher sei die menschliche und materielle Hilfe aus Verl so wertvoll. 

Und die Hilfe geht sogar über Verl hinaus. Löschzugführer Raphael Fortkord hat einen Aufruf beim Kreisfeuerwehrband Gütersloh gestartet. So kamen Einsatz- und Schutzkleidung sowie weitere Ausstattung zusammen. Fortkord: „Aus mehreren befreundeten Löschzügen gab es Spenden.“ Sogar aus dem Kreis Warendorf habe es Unterstützung gegeben.

Ein Hauch von Urlaub in Afrika

Für die Verler Feuerwehr wird die Hilfe in Uganda nicht einmalig bleiben. Im Frühjahr 2024 sollen weitere Einsatzkräfte nach Afrika reisen sowie eine Nach- und Intensivschulung geben, die auf der Ausbildung im Oktober aufbaut. 

Die Verler Wehrleute übernachten bei Missionaren, die mit der Verler Ugandahilfe gut bekannt sind. „Ich habe mir ein paar schöne Sachen ausgedacht“, verspricht Helga Brockbals den Feuerwehrleuten auch einen Hauch Urlaub in Afrika.

Firma Lüddemann Investments spendet 4000 Euro

Besonders dankbar sind Helga Brockbals und Raphael Fortkord nicht nur den reisenden Rettern, sondern auch den finanziellen Unterstützern. Von der Stadt Verl gibt es einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro. 4000 Euro kommen zusätzlich von der Firma Lüddemann Investments aus Verl. „Wir unterstützen dieses soziale Projekt sehr gern“, sagt Inhaber Mario Lüddemann, dessen Sohn Lars Mitglied des Verler Löschzugs ist. 

„Was ihr leistet, ist unvorstellbar. Es ist einfach super, dass es den Rettungsdienst und die Feuerwehr gibt“, so Lüddemann. Und so etwas solle nicht nur in Verl oder Deutschland funktionieren. Mit der Ugandahilfe habe man einen seriösen Partner, der vor Ort gute Arbeit leiste, so Mario Lüddemann.

Quelle: Die Glocke, Andreas Berenbrinker

 

 

Generationsübergreifendes Projekt: Jung und Alt in Bewegung

Der TV Verl führt erstmals in Kooperation mit dem DRK das Projekt „Jung und Alt in Bewegung“ durch. 10 Kindergartenkinder und 8 Senioren treffen sich an 10 Terminen, um gemeinsam etwas zu erleben. Dabei sollen die Senioren von den Kindern wieder „in Schwung“ gebracht werden und die Kids lernen von den Erfahrungen der Erwachsenen und erste Freundschaften zwischen Jung und Alt bahnen sich auch schon an. Die Idee zu dem Projekt habe ich schon ganz lange. Ich habe etwas ähnliches im Fernsehen gesehen und mir gesagt, dass musst du auch in Verl machen. Leider fehlte bisher immer die Finanzierung, die nun dankenswerterweise die Sparkasse übernommen hat, sagt Maja Kraft. Voller Tatkraft starteten die Vorbereitungen vor den Sommerferien. Das Projekt soll neben den Teilnehmern auch noch Vereine miteinander vernetzten, so dass einige Absprachen im Vorfeld nötig waren.

Nachdem ersten Kennenlernvormittag am 7. September, an dem gesungen, gespielt, gebastelt und vorgelesen wurde, ging es am zweiten Termin mit der Gruppe in das Knopfmuseum. Mit viel Geduld erklärte Michael Schwan vom Heimatverein, wie die Maschinen funktionieren und natürlich wurde die Knopflochbohrmaschine angeworfen. Laut und mit vielen Antriebsriemen versehen, staunten Alt und Jung nicht schlecht über die Maschine. Nachdem die Knöpfe produziert worden waren, mussten sie auch irgendwie gebraucht werden, also wurde eine kleine Nähwerkstatt eingerichtet und die Knöpfe einfach an ein Stück Stoff genäht. Da war es schon gut, dass die Senioren eine Ahnung vom Nähen hatten und die jungen Augen und Finger beim Einfädeln halfen.

Letzte Woche ging es zur Feuerwehr. Natürlich wieder zu Fuß. Startpunkt ist jeden Donnerstag um 9.00 Uhr das DRK-Heim. Nachdem eins der Mädels keine Lust mehr hatte, fand sie schnell bei Elisabeths Rollator eine Mitfahrgelegenheit. Ganz schön praktisch so ein Rollatortaxi. Bei der Feuerwehr waren natürlich die Autos die Attraktion. Als Marco Gavez den großen Leiterwagen rausholte und die Kinder draufklettern durften, leuchteten schon einige Kinderaugen und die Fragen der Erwachsenen beantwortete Marco mit seinem Co. Kevin geduldig. Alle haben gelernt, dass man immer einen Kevin dabeihaben muss. Kevin zog die komplette Feuerwehrmontur an, die Gruppe staunte nicht schlecht, was da alles zusammenkam, und Marco ließ ihn immer alles Sachen tragen. Also ohne Kevin geht gar nichts. Ein toller Vormittag mit ganz vielen Infos verging wie im Flug.

Diese Woche freut sich die Gruppe auf den Wald. Mit dem Hegering geht es um die Pflanzen im Wald und bestimmt wird der begleitenden Übungsleiterin Sandra Schönebäumer ein Lied oder eine Bewegungsaktion finden, mit der sie die Gruppe auf den Wald einstimmt. Geplant sind auch noch eine Olympiade, gemeinsames Singen und Instrumente basteln, ein Theaterstück usw. Am 16.11 endet das Projekt dann mit einem gemeinsamen Abschluss.

Für den März ist der zweite Durchgang mit dem Kindergarten am Bühlbusch geplant. Hier werden dann die eigenen Großeltern der Kinder angesprochen, ob sie Lust haben teilzunehmen. Mal sehen, welche Kooperationspartner der TV Verl dann für die einzelnen Termine findet, sagt Sandra Schönebäumer und freut sich schon auf eine Wiederholung des Projektes.

Quelle: Maja Kraft, TV Verl

 

 

DKMS-Aktion 2023

Spatenstich für Sürenheider Feuerwehrgerätehaus

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Stadt Verl und die Freiwillige Feuerwehr jetzt gemeinsam mit dem Architekten und dem Rohbau-Unternehmen den Startschuss für den Bau des neuen Sürenheider Feuerwehrhauses gegeben. Das Gebäude entsteht an der Thaddäusstraße und soll bis Ende 2024 fertiggestellt sein.

Die Baustraße wurde bereits im Zuge der Sanierung der Thaddäusstraße im vergangenen Sommer angelegt. Rettungsgasse wird die Stichstraße künftig heißen und zwei Hausnummern haben: Die Nummer 1 für das Feuerwehrhaus und die Nummer 2 für das Bevölkerungsschutzzentrum, das der Kreis Gütersloh auf der gegenüberliegenden Seite der Baustraße auf Gütersloher Gebiet bauen wird. Während dieses Projekt allerdings noch in der Planungsphase steckt, werden für das Feuerwehrhaus nach jetzigem Stand bereits am 9. Januar die Bagger anrollen.

Gebaut wird nach einem Entwurf von Architekt Martin Wypior (Stuttgart), der auch für das Ende 2019 fertiggestellte Feuerwehrhaus in Kaunitz verantwortlich zeichnete und auch diesmal bei der Planung wieder eng mit der Feuerwehr zusammenarbeitet.

Bürgermeister Michael Esken überbrachte beim Spatenstich Grüße von Landtagspräsident Andre Kuper, der gerne teilgenommen hätte, aber durch eine Landtagssitzung verhindert war. Denn das Land NRW fördert das Bauprojekt mit 250.000 Euro. Insgesamt liegt der Kostenansatz momentan bei 5,9 Millionen Euro.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl

 

 

Nachruf Oberfeuerwehrmann Manfred Venker

Am 13. Dezember 2022 verstarb im Alter von 72 Jahren Oberfeuerwehrmann Manfred Venker.

Manfred Venker trat am 01.10.1969 als aktives Mitglied in den Löschzug Verl der Freiwilligen Feuerwehr Verl ein. Im Löschzug Verl hat er unzählige Stunden Dienst für das Allgemeinwohl geleistet. 

In seinem Dienst hat sich Manfred Venker immer mit großem Engagement und Hingabe für seine Mitmenschen und für seine Kameradinnen und Kameraden eingesetzt. Viele Jahre lang hat er im Löschzug Verl die Aufgabe des Kassierers im Vorstand übernommen. Für das Feuerwehrarchiv hat er zahlreiche interessante Fotoalben erstellt und damit eine wichtige Grundlage zum Erhalt der Feuerwehrgeschichte in Verl gelegt.

Für seinen landjährigen Einsatz erhielt er am 1. Februar 2020 vom Deutschen Feuerwehrverband die Auszeichnung für das 50-jährige Dienstjubiäum.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat sich Manfred Venker in der Ehrenabteilung und bei der Restaurierung der alten Drehleiter durch den Förderverein, dessen Gründungsmitglied er war, engagiert.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Verl verlieren mit Manfred Venker einen guten Freund und treuen Kameraden.

Die Stadt Verl und die Freiwillige Feuerwehr Verl werden Manfred Venker in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Vergiftungsgefahr durch Heiz-Experimente

Mediziner, Schornsteinfeger und Feuerwehr empfehlen zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen CO-Warngeräte in jedem Haushalt
Kohlenmonoxid (CO) dringt nachweislich durch Wände und Decken

Wände und Möbel geben auch nach dem Lüften CO wieder ab

Berlin, Oktober 2022 In der aktuellen Energiekrise befürchten der Deutsche Feuerwehrverband und das Schornsteinfegerhandwerk einen Anstieg von Bränden und CO-Unfällen im Haushalt. Sie warnen eindringlich vor Wärme-Experimenten in Wohnräumen und halten genau wie die Intensiv- und Notfallmediziner Kohlenmonoxid-Warngeräte in jedem Haushalt für sinnvoll.

Improvisierte Heizungen sind lebensgefährlich
„Viele Menschen wollen Heizkosten sparen, deshalb werden sie in diesem Winter vermehrt mit Kaminen und Öfen heizen. Besonders gefährlich wird es, wenn Notfeuerstätten durch den Verbraucher selbst aktiviert werden oder alternative Heizmethoden wie brennstoffbetriebene Geräte in Innenräumen zum Einsatz kommen. Hier besteht Lebensgefahr“, so Andreas Walburg, Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und empfiehlt zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen den Einbau von CO-Warnmeldern.

 

Nur CO-Melder warnen vor der tödlichen Gefahr

Der Mensch selbst kann Kohlenmonoxid weder riechen, sehen noch schmecken. Nur technische Sensoren können das lebensgefährliche Kohlenmonoxid in der Raumluft zuverlässig detektieren“, erklärt Prof. Dr. Björn Jüttner, Sprecher der Sektion Hyperbarmedizin in der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er ergänzt: „Gemäß unserer neuen S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der CO-Vergiftung ist deshalb der Einsatz von Kohlenmonoxid-Warnmeldern in Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen jedem Haushalt sinnvoll.“ CO-Melder überwachen permanent die
Umgebungsluft in Wohnräumen und schlagen bei gesundheitsgefährdenden CO-Konzentrationen sofort Alarm.


CO dringt durch Decken und Wände

Besonders gefährlich: Giftiges Kohlenmonoxid kann nachweislich durch Wände, Fußböden sowie Decken dringen und dadurch in Mehrfamilienhäusern Bewohner sämtlicher Etagen und angrenzender Häuser in Lebensgefahr bringen. Selbst Lüften hilft nicht, um die Gefahr zu bannen. Wände und Möbel nehmen das Atemgift auf und geben es nach dem Lüften wieder an die Umgebung ab. Einen wirksamen Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen bieten nur CO-Warnmelder in den eigenen vier Wänden.


Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.

Quelle: Pressemitteilung der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen, 10/2022

 

 

Landesweiter Sirenenprobealarm - Donnerstag, 08. September 2022

Am 08. September 2022 findet in Nordrhein- Westfalen ein landesweiter Sirenenprobealarm statt.

Pünktlich um 11:00 Uhr werden in allen Kommunen die vorhandenen Sirenen ausgelöst. Ergänzend werden die Warn-Apps „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und „ KATWARN“ per Push-Benachrichtigung den Sirenenprobealarm mittels Warnmeldung begleiten.

Der Landesweite Sirenenprobealarm dient dazu, die Sireneninfrastruktur zu testen und zugleich das Bewusstsein für Sirenensignale in der Bevölkerung erhöhen.

Der letzte Sirenenprobealarm im März 2022 wurde durch das Ministerium des Innern NRW aufgrund des Krieges in der Ukraine kurzfristig abgesagt, um eine Verunsicherung der Bevölkerung oder sogar Fehlinterpretationen zu vermeiden sowie den zu uns geflüchteten Menschen die notwendige Ruhe und Sicherheit zu geben.

Der Bundesweite Warntag, der ursprünglich für den 08. September vorgesehen war, wurde auf Wunsch des Bundes durch Beschluss der Innenministerkonferenz auf den 08. Dezember 2022 verschoben. Ziel des Bundes ist es, im Dezember das neue Warnmittel Cell Broadcast am Bundesweiten Warntag erstmals testen zu können.

Hierzu sagte Innenminister Herbert Reul:

„Die Sirene ist nur eines von vielen Warnmitteln. Auch mit der Einführung von Cell Broadcast brauchen wir weiterhin einen Warnmix, um möglichst viele Menschen in kürzester Zeit auf den unterschiedlichsten Wegen zu erreichen. Die Wahrheit ist: wir werden nie alle erreichen können. Aber je mehr unterschiedliche Warnmittel wir einsetzen, desto größer ist die Anzahl derer, die wir erreichen können. Und wenn jemand eine Warnung zweimal oder dreimal erreicht, gilt immer noch der alte Spruch „besser doppelt als gar nicht“.“

Unter der Internetadresse www.warnung.nrw hat das NRW-Innenministerium ausführliche Informationen zum Thema „Warnung“ und zum landesweiten Sirenenprobealarm in NRW bereitgestellt.

 

 

Verstärkung in der Leitung der Jugendfeuerwehr Verl

Robert Stüker, Franziska Wiesemann

Mit Franziska Wiesemann (23) und Robert Stüker (26) konnte der Leiter der Feuerwehr Verl Martin Wanders jetzt zwei Stellvertreter des Jugendfeuerwehrwartes Michael Buschkamp ernennen. Ein wichtiger Schritt, um die vielfältigen Aufgaben in der Leitung der Jugendfeuerwehr Verl auf mehrere Schultern zu verteilen und auch die Weichen für die Zukunft der Jugendfeuerwehr zu stellen.

Sowohl Franziska Wiesemann (Löschgruppe Sürenheide) und Robert Stüker (Löschzug Kaunitz) waren bis zum Eintritt in die Einsatzabteilung selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr Verl und haben seitdem als Ausbilder bereits viele Aufgaben in der Jugendfeuerwehr übernommen.

Stadtbrandinspektor Martin Wanders freute sich sehr, zwei engagierte junge Feuerwehrkameraden mit dieser Aufgabe betrauen zu können und wünschte Ihnen viel Spaß und Erfolg in ihrer Funktion als stellvertretende Jugendfeuerwehrwarte der Stadt Verl.

Aktuell sind 35 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren aus allen Verler Stadtteilen in der Jugendfeuerwehr aktiv, um mit Vollendung des 18. Lebensjahres in einen der beiden Löschzüge der Feuerwehr Verl bzw. die Löschgruppe Sürenheide aufgenommen zu werden.

 

Generalversammlung 2022

Unter strengen Corona-Auflagen fand die Generalversammlung des Löschzuges Verl in diesem Jahr statt. Nur die aktiven Mitglieder des Löschzuges und der Ehrenabteilung waren eingeladen und konnten nach Vorlage eines tagesaktuellen Tests an der Versammlung teilnehmen.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen neben dem Jahresbericht für das Jahr 2021, der von Schriftführer Christoph Rieckhaus vorgetragen wurde, und der Ausgabe von Lehrgangsbescheinigungen und Zeugnissen, die Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden.

Am 31.12.2021 zählte der Löschzug Verl insgesamt 106 Kameraden und Kameradinnen, die an den beiden Standorten Verl und Sürenheide für die Sicherheit der Bürger zur Verfügung stehen. Die Einsatzkräfte wurden durch 12 Ergänzungskräfte unterstützt, die durch ihre Doppelmitgliedschaft dem Löschzug Verl während ihrer Arbeitszeit zur Verfügung standen.

Bei insgesamt 164 Einsätzen war der Löschzug Verl im vergangenen Jahr gefordert. Darunter waren 32 Brandeinsätze, 89 technische Hilfeleistungen, 40 Fehlalarme und drei überörtliche Hilfen. Die Einsatzzahlen haben damit im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 % zugenommen.

Dienstjubiläen 2022

Für 10 Jahre aktive Mitarbeit im Löschzug Verl wurden mit der Ehrennadel des VdF NRW (Verband der Feuerwehren NRW) die Kameraden Edip Gabriel, Christian Dost, Thomas Hertwig, Björn Jann, Reinhard Michels und Jan-Philip Peitz ausgezeichnet.

Der Leiter der Feuerwehr Martin Wanders blickt bereits auf 35 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr zurück und wurde vom Land NRW mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Gold ausgezeichnet.

Löschzugführer Raphael Fortkord, Hauptbrandmeister Uwe Kleinemeier, Unterbrandmeister Michael Clasbrummel, Leiter der Feuerwehr Martin Wanders

Die Ehrennadel des VdF NRW für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Hauptbrandmeister Uwe Kleinemeier und Unterbrandmeister Michael Clasbrummel.

50 Jahre in der Einsatzabteilung
von links: Löschzugführer Raphael Fortkord, Hauptfeuerwehrmann Jürgen Wiesemann, Leiter der Feuerwehr Martin Wanders

Eine seltene und damit besondere Auszeichnung erhielt der Hauptfeuerwehrmann Jürgen Wiesemann. Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold mit Goldkranz wurde er für 50 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr durch das Land NRW geehrt. Diese Auszeichnung ist erstmalig im Kreis Gütersloh verliehen worden und zeichnet einen Kameraden aus, der sich mit Leib und Seele in der Feuerwehr engagiert.

Bereits am 20.03.1972 ist Jürgen Wiesemann in die Freiwillige Feuerwehr Verl eingetreten. Über viele Jahre hinweg wohnte er mit seiner Familie im damaligen Feuerwehrgerätehaus und sorgte als Gerätewart für die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte.

Jürgen ist und war Dank seiner großen Erfahrung immer eine große Stütze bei allen Einsätzen der Feuerwehr und immer ein sehr engagierte Feuerwehrkamerad. Auch heute ist er immer noch als Mitglied der Einsatzabteilung aktiv, bevor er nun in Laufe dieses Jahres in den „Feuerwehrruhestand“ verabschiedet wird.

Für sein außergewöhnliches Engagement gebührt ihm unsere aller Dank, unser Respekt und unsere Anerkennung!

Bedingt durch die Corona-Pandemie sind im vergangenen Jahr leider viele Veranstaltungen ausgefallen. Umso mehr freut sich der Löschzug Verl auf die Ausrichtung einer Großveranstaltung in diesem Jahr:

Am Samstag, 13. August 2022, startet die 30. Feuerwehrtechnische Orientierungsfahrt für die Feuerwehren aus dem Kreis Gütersloh. Nach dem Gewinn der letzten Orientierungsfahrt 2019 in Versmold ist in diesem Jahr der Löschzug Verl der Freiwilligen Feuerwehr Verl Ausrichter dieser Veranstaltung.

An insgesamt sechs verschiedenen Stationen werden von den ca. 250 Teilnehmern nicht nur feuerwehrtechnisches Können, sondern auch Improvisationstalent und vor allem Teamgeist gefordert sein, um am Ende des Tages den begehrten Siegerpokal in den Händen halten zu können!

Ebenso blickt die Feuerwehr Verl mit Vorfreude auf den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in der Sürenheide, für den in diesem Jahr der Spatenstich erfolgen soll. Der Neubau wird in unmittelbarere Nähe zum neuen Bevölkerungszentrum des Kreises Gütersloh erfolgen, das ebenfalls an der Thaddäusstraße im Verler Ortsteil Sürenheide entstehen wird.

 

 

Wiederbeginn der Ausbildung in Gruppenstärke

Mit dem 07.03.2022 ist der Löschzug Verl wieder in die Ausbildung gestartet. Derzeit finden die Ausbildungseinheiten nur in Gruppenstärke statt:

Montag, 07.03.2022 - Gruppe 1

Montag, 14.03.2022 - Gruppe 2

Mittwoch, 17.03.2022 - Gruppe 3

Wir hoffen, ab April wieder in eine normale Ausbildungsorganisation zurückkehren zu können,

 

 

COMEBACK! #VERLER.VEREINE.(ER)LEBEN.

Veranstaltungstag: Sonntag, 03.10.2021 von 11-17 Uhr

Kaum ein Verein, der von der Corona-Pandemie nicht betroffen war: Ausgefallene Veranstaltungen sowie fehlende Probe- oder Trainings-Möglichkeiten haben das sonst so lebendige Vereinsleben in weiten Teilen zum Erliegen gebracht. Nun aber geht es schrittweise endlich wieder los und die Verler Vereine freuen sich sehr auf ihre Mitglieder, aber auch auf neue Interessierte. Wie vielfältig das Vereinsleben in Verl ist, zeigt der „Markt der Möglichkeiten“ unter dem Motto „COMEBACK!#VERLER VEREINE.(ER)LEBEN“ am Sonntag, 3. Oktober.

Von 11 bis 17 Uhr präsentieren sich auf dem Gelände der Gesamtschule Verl mehr als 40 Vereine und laden mit unterschiedlichen Angeboten und Aktionen zum Kennenlernen, Ausprobieren und Mitmachen ein. „Gerade jetzt ist die Förderung des Vereinslebens wichtiger denn je“, sagt Bürgermeister Michael Esken. „Die Corona-Pandemie hat die Vereine vor große Herausforderungen gestellt und wir als Stadt möchten den Neustart mit dem Markt der Möglichkeiten aktiv unterstützen. Der Informationstag ist für alle Vereine eine gute Möglichkeit, sich vorzustellen und neue Interessierte auf sich aufmerksam zu machen.“ Der „Markt der Möglichkeiten“ geht zurück auf eine Idee des Bürgermeisters, die er in einem Gespräch des Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus mit Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Vereine geäußert hatte. „Schön, dass diese Idee so gut aufgenommen wurde und jetzt eine Veranstaltung mit so vielen Beteiligten daraus wird“, freut sich Esken.

 Die Besucherinnen und Besucher erwartet unter anderem ein Street-Tennisfeld, eine Fahrrad-Werkstatt, Baseball zum Ausprobieren und eine SCATT-Anlage der Schützenvereine. Für Fußballbegeisterte gibt es Torwandschießen und einen Dribbelparcours, Kinder können zudem ein Fußballabzeichen erwerben und der SC Verl kommt mit seinem Mannschaftsbus. Die Feuerwehr präsentiert ihre neue Drehleiter und ein „Rauchhaus“. Chöre und Orchester geben zudem Kostproben ihres Könnens. Dazu kommen viele weitere Angebote wie Kinderschminken, Bastelaktionen, 3-D-Drucker und LEGO® MINDSTORMS®, sportliche Mitmachaktionen in der Sporthalle 1, Informationen und Exponate zum Naturerlebnis wie ein sieben Meter langes Boot zum Wasserwandern und eine Walschule sowie Schach und Boule. DRK und DLRG informieren über Erste Hilfe und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Und auch die KlimaTisch-Ortsgruppe Verl und das Malawi-Projekt sind dabei. Radio Gütersloh ist von 11 bis 13 Uhr vor Ort.

 Das gesamte Programm finden Sie unter www.verl.de

An das leibliche Wohl wurde natürlich ebenfalls gedacht: Mit Kaffee und Kuchen, Püfferken, Waffeln, Bratwurst, Pommes, Flammkuchen und mehr halten die Vereine für jeden Geschmack etwas Leckeres bereit.

 „Wir freuen uns, dass so viele Verler Vereine den Markt der Möglichkeiten als Forum nutzen und hoffen gemeinsam mit den beteiligten Vereinen auf viele Besucherinnen und Besucher“, lädt Bürgermeister Michael Esken alle Interessierten herzlich zu der Veranstaltung ein.

Für den „Markt der Möglichkeiten“ gilt die 3G-Regel. Das heißt, Besucherinnen und Besucher müssen vor Ort eine vollständige Impfung oder Genesung oder einen negativen Coronatest (bescheinigt und nicht älter als 48 Stunden, kein Selbsttest) vorlegen. Das DRK bietet vor Ort ab 10 Uhr auch kostenlose Bürgertests an. Und für alle, die den Besuch spontan mit einer Impfung gegen das Corona-Virus verbinden möchten, macht von 11 bis 17 Uhr der Impfbus des Kreises Gütersloh bei der Veranstaltung Station.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl

 

 

Verstärkung für den Löschzug Verl

Vielen sind sie bereits bekannt: die fast lebensgroßen Spielfiguren, die seit geraumer Zeit den Bürgersteig vor dem Einzelhandelsgeschäft Wittkemper in Verl beleben. Vor ungefähr zwei Jahren entstand die Idee, auch für die Feuerwehr diese Figuren, natürlich in der Feuerwehr-Version, anzuschaffen. Durch den Unterbrandmeister Martin Bitter wurde der Kontakt zum Inhaber der Firma Wittkemper, Reinhard llies, hergestellt, der diese Idee sofort aufgriff und sehr gerne unterstützte.

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte allerdings erst jetzt die Übergabe der beiden Figuren im Rahmen des Besuches einer Gruppe des Kinder- und Jugendnetzwerkes Verl am Feuerwehrgerätehaus in Verl erfolgen. Die Figuren werden zukünftig im Rahmen von Werbeaktionen, dem „Tag der offenen Tür“, bei Besuchen von Kinder- und Jugendgruppen und bei der Brandschutzerziehung eingebunden werden.

„Gern unterstützen wir mit solchen Aktionen die Feuerwehr“, so Reinhard Ilies, „um mit dafür zu sorgen, dass immer wieder junge Leute den Weg zur Feuerwehr finden“. Ilies, der selbst einmal für einige Jahre in der Feuerwehr Rietberg aktiv war, kennt die Herausforderungen der ehrenamtlichen Feuerwehren und ist froh, dass er auf diesem Wege unterstützen kann.

Der Verler Löschzugführer Raphael Fortkord bedankte sich für das Engagement. „Ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie sehr die Feuerwehr in Verl von den Firmen und Gewerbetreibenden in der Stadt Verl unbürokratisch und mit viel Engagement unterstützt wird“, so Raphael Fortkord zu dieser großartigen Aktion.

 

 

Neuer Einsatzort für Verler Tanklöschfahrzeug

Rund 25 Jahre hat es in den Diensten der Verler Feuerwehr gestanden, nun bekommt das vom Löschzug Verl ausgemusterte Tanklöschfahrzeug einen neuen Einsatzort: Das TLF 16/25 wird auf die Reise nach Uganda gehen. Dort soll das Fahrzeug zentraler Bestandteil des Rettungsdienstes werden, den die Verler Ugandahilfe in dem afrikanischen Land seit einigen Jahren aufbaut. Denn einen von der Regierung organisierten Rettungsdienst gibt es dort bislang nicht.

Nach dem einstimmigen Votum des Haupt- und Finanzausschusses, das TLF für den Rettungsdienst in Uganda zur Verfügung zu stellen, nahm Thomas Pankoke, Vorsitzender des Vereins „Humanitäre Hilfe für Uganda e. V.“, das Fahrzeug jetzt in Empfang. Für die Einsätze in Uganda wird es nun noch entsprechend ausgerüstet, zum Beispiel mit einer Rettungsschere und einem Rettungsspreizer, um nach Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen aus einem Fahrzeug befreien zu können. Denn bislang müssen Fahrzeuge in diesem Fall zur nächstgelegenen Werkstatt geschleppt werden und erst dort können die Verletzten mit Hilfe einer Trennungsschere oder einer Brechstange befreit werden. Zudem besteht im Brandfall keine Möglichkeit von Löschmaßnahmen. So kommt es immer wieder vor, dass Menschen selbst bei einem gut zu beherrschenden Entstehungsbrand im Fahrzeug verbrennen.

Ursprünglich wollte die Stadt das TLF nach der Ausmusterung verkaufen. Es lag auch bereits ein Angebot mit einem Kaufpreis von 14.000 Euro vor. Nachdem sich die Ugandahilfe gemeldet hatte, hat der Haupt- und Finanzausschuss jedoch zugestimmt, als Einzelfall auf einen Verkauf zu verzichten und das Fahrzeug stattdessen für humanitäre Zwecke zu spenden. Der Verein wurde gebeten, der Verwaltung in den nächsten sechs Jahren alle zwei Jahre einen kurzen Bericht über die Verwendung zu geben.

Quelle: Pressestelle der Stadt Verl