1921 bis 1933

Im November 1921 beantragte die Gemeinde Verl den Ausbau des Dachgeschosses des dem Amt Verl gehörenden Spritzenhauses zu einer Wohnung. Das Amt stimmte dem Antrag zu. 1927 wurde die Wohnung im Spritzenhaus, bisher von Mieter Speith bewohnt, an den Maurer Josef Reineke vermietet. Dieser wohnte dort bis zum 30. September 1938.

Der neue Steigerturm, der gleichzeitig Schlauchtrockenturm war, wurde 1928 errichtet und am 23. September 1928 übernommen. Die Amtsvertretung hatte für den Feuerlöschverband VerlBorn holte-Sende zur Errichtung dieses Schlauchtrocken- und Steigerturmes bei der Provinzial Feuersozietät Münster ein Darlehen von 1.200 Reichsmark aufgenommen.

Das »Verzeichnis der Häuser in den Gemeinden des Amtes Verl« aus dem Jahr 1932/33 gibt für das Spritzenhaus folgende Adresse an: »Verl 163 – Spritzenhaus (Amt Verl)«. Später lautete die Anschrift des Spritzenhauses »Gütersloher Straße 17« (Ecke Florianweg).